Uri Avnery

The Molten Three

Uri Avnery

29.08.2015 – ONE HAS to choose: Binyamin Netanyahu is either incredibly shrewd or incredibly foolish.

Take his Iran policy. Actually, there is little to choose from. Netanyahu has no other policy to speak off.

According to him, Iran constitutes a mortal danger to Israel. If it obtains a nuclear weapon, God forbid, it will use it to annihilate Israel. It must be stopped by any means, preferably by American armed intervention.

This may be quite wrong (as I believe). But it makes sense.

So what did Netanyahu do?

FOR YEARS, he alarmed the world. Every day the cry went out: Save Israel! Prevent the destruction of the Jewish State! Prevent a Second Holocaust! Prevent Iran from producing The Bomb!

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Internationaler Tag gegen Atomtests, 29. August

IPPNW: Atomteststoppvertrag muss endgültig in Kraft treten

28.08.2015 – Die deutsche Sektion der IPPNW unterstützt die Bemühungen von Bundesaußenminister Frank-Walter, die acht Staaten, die den Atomteststoppvertrag bisher nicht unterzeichnet haben, zur Ratifizierung zu drängen.

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Gershon Baskin

The distance between here and peace and security

Gershon Baskin

27.08.2015 – The distance between here and peace and security There is nothing better a leader can do for their people than bring them peace and security. Peace and the security are the basis for prosperity, social welfare and justice, and a future of hope and promise. This is all the more true in a region which has not known peace and security and where security is usually measured by the size and the quantity of your weapons. The people of Israel and the people of Palestine have not known peace nor security. These are virtually foreign concepts to the peoples living between the Mediterranean and the Jordan River. There is no chance that only one of the two peoples will know peace and security while the other suffers threats of war and aggression, and has little or no security. Either both peoples will have peace and security or both peoples will not.

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Otmar Steinbicker

Merkel und Hollande lasen Poroshenko die Leviten

Otmar Steinbicker, Foto: Beate Knappe

25.08.2015 – Die diplomatische Sprache ist eine sehr vorsichtige. Bei Gipfeltreffen wird nicht selten im gemeinsamen Kommuniqué der Eindruck erweckt, man sei völlig einer Meinung. Dass es dennoch womöglich heftigen Streit gab, ahnen Experten anhand minimaler Änderungen gegenüber bisherigen Standardformulierungen, beziehungsweise dem Nichterwähnen von Themen.

Das gestrige Treffen von Kanzlerin Merkel mit den Präsidenten Frankreich und der Ukraine, Hollande und Poroshenko fällt in diese Kategorie.

Noch am Vortrag hatte sich die russische Seite darüber beschwert, dass ihr Präsident Putin nicht mit eingeladen war, obwohl er doch gemeinsam mit den drei anderen das Minsk-2-Abkommen ausgehandelt und unterzeichnet hatte, das nach wie vor der einzige Hoffnungsschimmer für eine Lösung des Ukraine-Konflikts ist.

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„Projekt Münchhausen“ / Lügengeschichte des Monats September 2015

Die Rechtfertigung der Atombombenabwürfe

Das scheint Gemeingut des zeitgeschichtlichen Wissen zu sein: Am 6. und 9. August 1945 warf die US Air Force je eine Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki ab, prompt – am 10. August – schickte Japans Kaiser Hirohito ein Kapitulationsangebot, und so hat „die Bombe“ den Krieg im Pazifik beendet. Mehr noch: Sie rettete auch Menschenleben.

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IPPNW-Appell an die Präsidenten der USA und Russlands

Ukraine-Konflikt führt die Welt an den Rand eines Atomkrieges

12.08.2015 – Die IPPNW-Präsidenten Ira Helfand (USA) und Vladimir Garkavenko (Russland) haben sich in einem eindringlichen Appell an die Präsidenten der USA und Russland, Barack Obama und Wladimir Putin, gewandt. Sie fordern die Politiker auf, die Führung zu übernehmen und die gefährliche Situation im Ukrainekrieg zu entschärfen.

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IPPNW

Rückkehr zum Friedensprozess in der Türkei dringend erforderlich

05.08.2015 – Die Friedensorganisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges" solidarisiert sich mit allen Menschen und Initiativen in der Türkei, die den Friedensprozess in der Türkei und in der Region wiederbeleben wollen.

Sie fordert:

• Sowohl die Waffen der PKK als auch des türkischen Militärs müssen schweigen, Anschläge und Polizeirazzien enden.

• die sofortige Aufhebung der Kontaktsperre von Abdullah Öcalan.

• Vermittler wie die HDP, die den Friedensprozess zwischen Regierung samt Geheimdienst einerseits und Öcalan und der PKK andererseits zuvor ermöglicht haben, müssen diese Funktion wieder erhalten und dürfen nicht kriminalisiert werden.

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Otmar Steinbicker

Um Konflikte lösen zu können, muss Europa den KSZE-Gedanken endlich wiederbeleben

Otmar Steinbicker, Foto: Beate Knappe

03.08.2015 – Vor 40 Jahren, am 1. August 1975, wurde die Schlussakte der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) in Helsinki unterschrieben. Dieses Ereignis war einer der wichtigsten Meilensteine auf dem Weg zur Überwindung des Kalten Krieges.

Damit wurde über die damals in Europa bestehenden Militärblöcke Nato und Warschauer Vertrag hinaus eine Institution geschaffen, in der gemeinsame Interessen verfolgt und Konflikte zivil gelöst werden konnten.

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Andreas Buro

Türkei quo vadis?

Andreas Buro

28.07.2015 – Die Kommentare überschlagen sich. Was bedeuten die Veränderungen der Frontstellungen im türkisch-kurdisch-islamistischen und US-amerikanischen Verhältnis? Hier einige Thesen:

• Der gegenwärtig oft zitierte türkisch-kurdische Friedensprozess war von türkischer Seite vorrangig ein taktisches Mittel, um vor Wahlen Stimmen für die Regierungspartei AKP zu werben. Nach den Wahlen wurden Versprechen nicht eingelöst oder nicht weiter verfolgt. PKK-Führer Abdullah Öcalan, der sich stark für einen Prozess der Aussöhnung zwischen Türken und Kurden auch in Gesprächen mit Repräsentanten aus Ankara einsetzte, wurde so desavouiert. Die Ermordung von zwei türkischen Polizisten einer Spezialtruppe durch PKK-Kämpfer dürfte nicht in seinem Sinne gewesen sein, war dies doch eine Steilvorlage für Erdogan, um der PKK die Schuld für die Beendigung des Friedensprozesses in die Schuhe zu schieben. Zeigt sich hierin ein Abklingen seines Einflusses in der PKK, die von seiner Friedenspolitik enttäuscht ist?

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Ein Gespräch 25 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges

Die europäische Zivilisation ist kriegsuntauglich geworden

Im Juni 1988 kam es in der Ev. Akademie Loccum zu einer außergewöhnlichen Begegnung. Diplomaten, Journalisten aber sensationellerweise auch Militärs aus Ost und West, Offiziere der Bundeswehr und der NVA der DDR, diskutierten ernsthaft miteinander über Auswege aus dem Kalten Krieg und die Schaffung einer europäischen Sicherheitspartnerschaft.

Zu den Teilnehmern dieser Tagung gehörten auch Prof. Wilfried Schreiber, damals Oberst der NVA und Dozent an der Militärpolitischen Hochschule (MPHS) "Wilhelm Pieck" Berlin, und als Journalist aus der Bundesrepublik der heutige aixpaix-Herausgeber Otmar Steinbicker.

Im Gespräch erinnern sich die beiden nach 27 Jahren an diese ungewöhnliche Tagung und diskutieren ausgehend von der Loccum-Erfahrung über die aktuellen Kriegsgefahren. Ist ein neuer heißer Krieg überhaupt denkbar? Viele Aspekte sind dabei zu berücksichtigen. Nur eines scheint sicher: Es ist nicht das letzte Gespräch, das die beiden zu diesem Thema miteinander führen.

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Heiko Kauffmann

Die Opfer Europas - Schluss mit der Barbarei!

Die Geschichte des Massensterbens von Flüchtlingen im Mittelmeer und an den Grenzen Europas ist eine erbärmliche Folge der Verletzung von Fürsorge- und Obhutspflichten der EU-Staaten gegenüber in Lebensgefahr und in Not geratenen Menschen und damit eine schier unendliche Geschichte politischen Versagens.

Es ist auch die Geschichte jahrelanger Ignoranz und Nichtbeachtung einer unendlichen Zahl von Berichten, Eingaben, Dokumentationen, Appellen und Mahnungen aus der Zivilgesellschaft, des nachlässigen Umgangs mit internationalem Recht bis hin zum Bruch von Völkerrechtsstandards zum Schutz von Flüchtlingen und der Inkaufnahme ihres Todes.

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Ping-Pong-Dialog über Perspektiven von Frieden und Friedensbewegung

Was könnte, was sollte die Bundesregierung im Sinne einer Befriedung in Syrien tun?

Andreas Buro, Foto: privat

Andreas Buro: Was könnte, was sollte die Bundesregierung im Sinne einer Befriedung tun? Sicher wäre es als ersten Schritt gut, die diplomatischen Beziehungen zu Damaskus wieder aufzunehmen. Wie soll sie sonst einen Dialog führen? Dabei sollte sie sich darum bemühen, die Bedingungen für humanitäre Hilfe, die tatsächlich bei den Menschen ankommt, zu klären. Parallel dazu sollte sie ihre Unterstützung für die Länder, die eine große Zahl an Flüchtlingen bei sich aufgenommen haben, kräftig ausweiten. Das gilt auch für die Lager in der Türkei, die zum Teil nur mangelhaft oder gar nicht versorgt sind.

Das kurdische Projekt Rojava, zu dem auch die umkämpfte und jetzt völlig zerstörte Stadt Kobane gehört, könnte zu einem Modell für eine syrische Verständigung werden.

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Interview mit Oberkirchenrätin Karen Hinrichs

Karen Hinrichs

„Leitend ist der Gedanke, dass die militärische Sicherheitslogik von einer friedenslogischen Politik abgelöst werden muss“

Ein aixpaix.de-Interview über den Evangelischen Kirchentag und Perspektiven von Friedensbewegung / 08.06.2015

Mit Oberkirchenrätin Karen Hinrichs von der Evangelische Kirche in Baden (EKiBA) sprach aixpaix.de-Herausgeber Otmar Steinbicker über die Bilanz des Kirchentages, den spannenden Weg der badischen Landeskirche zu einer „Kirche des gerechten Friedens“ und Perspektiven der Friedensbewegung. Karen Hinrichs ist in der Kirchenleitung der badischen Landeskirche verantwortlich für Grundsatzplanung und Öffentlichkeitsarbeit.

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Otmar Steinbicker

Die Karten im Nahostkonflikt werden neu gemischt

Otmar Steinbicker, Foto: Beate Knappe

06.06.2015 – Israel begeht den 48. Jahrestag des siegreichen Sechs-Tage-Krieges von 1967 und damit zugleich den Jahrestag der Besatzung der damals eroberten Westbank. Es ist in diesem Jahr für die Rechtsaußenregierung von Ministerpräsident Netanyahu kein glücklicher Gedenktag. Sie steht im Gegenteil unter einem bisher ungewohnten internationalen Druck.

Einem Paukenschlag gleich hatte US-Präsident Barack Obama in einem Interview mit dem israelischen Fernsehsender „Channel 2“, Netanyahu gewarnt, die Glaubwürdigkeit Israels aufs Spiel zu setzen.

Netanyahu hatte im März während des Wahlkampfes seinen Wählern versprochen: „Mit mir wird es keine Zweistaaten-Lösung geben!“ Dass er bereits 24 Stunden später unter dem Druck internationaler Proteste verbal zurückruderte, trug nicht zu seiner Glaubwürdigkeit bei. Obama hielt ihm denn auch vor, seine Definition einer Zweistaaten-Lösung sei mit so vielen Hürden zu versehen, dass sie nicht mehr umsetzbar sei.

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„Projekt Münchhausen“ / Lügengeschichte des Monats Mai 2015

Die Lüge vom Raketenabwehrschild gegen Iran

Nach der Grundsatzeinigung, die den Streit um das iranische Atomprogramm beigelegt hat, kommt die Frage auf: Wird jetzt auch das groß angelegte Raketenabwehrsystem der Nato begraben, das angeblich gegen iranische Atomraketen gerichtet war? Die Antwort lautet Nein. Die Behauptung, dass die geplante Raketenabwehr gegen Angriffe aus Iran und Nordkorea entwickelt wurde, ist schlicht eine Lüge.

Am 13. Dezember 2001 kündigte US-Präsident George W. Bush den ABM-Vertrag aus dem Jahr 1972, der die Raketenabwehr der USA und der UdSSR drastisch begrenzt hatte, mit den lakonischen Worten auf: „Heute habe ich Russland dem Vertrag entsprechend formell mitgeteilt, dass die USA sich aus diesem fast 30 Jahre alten Vertrag zurückziehen.“

Von einem Begründungszusammenhang mit Iran war da keine Rede.

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Otmar Steinbicker

Die Gefahr eines Atomkrieges ist wieder deutlich gestiegen

Aachener Nachrichten, 11.04.2015

Otmar Steinbicker, Foto: Beate Knappe

Nach der Grundsatzeinigung, die den Streit um das iranische Atomprogramm beigelegt hat, kommt die Frage auf: Wird jetzt auch das groß angelegte Raketenabwehrsystem der Nato begraben, das angeblich gegen iranische Atomraketen gerichtet war? Die Antwort lautet Nein. Die Raketenabwehr war nämlich nie zu diesem Zweck gedacht. Sie war von Anfang an gegen Russland gerichtet.

Nachdem die Welt während der Kuba-Krise 1962 nur um Haaresbreite einem Atomkrieg entgangen war, hatten die USA und die UdSSR ein vitales Interesse daran, die Gefahr einer gegenseitigen Vernichtung einzudämmen. Die vertragliche Grundlage bildete ab 1972 der ABM-Vertrag, der die Abwehr gegnerischer Atomraketen drastisch einschränkte. Mit diesem Bekenntnis zur eigenen Verwundbarkeit wurde das Prinzip „Wer als erster schießt, stirbt als zweiter“ durchgesetzt, auf dessen Grundlage sich auch auf beiden Seiten die Zahl der Atomwaffen begrenzen ließ.

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Otmar Steinbicker

Deutschlands Außen- und Sicherheitspolitik vor einer Neupositionierung

Aachener Nachrichten, 06.03.2015

Otmar Steinbicker, Foto: Beate Knappe

Deutschlands Außen- und Sicherheitspolitik steht vor einer Neupositionierung. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat bereits für 2016 eine Neufassung des „Weißbuches“ angekündigt, in dem die sicherheitspolitische Lage Deutschlands und der Auftrag der Bundeswehr definiert werden. Erstmalig soll vorab eine gesellschaftliche Debatte über dieses Thema stattfinden.

Die Zeiten vollmundiger Ankündigungen einer „Armee im Einsatz“ und von „deutscher Verantwortung“ in Gestalt von Bundeswehreinsätzen rund um den Globus scheinen Vergangenheit zu sein. Presseberichte zeigen inzwischen einen miserablen und kriegsuntauglichen Zustand der Bundeswehr: marode Kasernen, Fahrzeuge, Hubschrauber und Flugzeuge, die nicht in der Lage sind, einen potenziellen Kriegsschauplatz überhaupt zu erreichen. Vorsichtig deutet Finanzminister Wolfgang Schäuble Bereitschaft an, ab 2017 mehr Geld für die Bundeswehr zu bewilligen. Bis dahin muss der Krieg warten.

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Rezension

Jörg Kronauer, „Ukraine über alles!“

In ihrem Buch „Ukraine über alles!“ kritisieren Jörg Kronauer und Erich Später die Ukraine-Politik des Westens, der EU und insbesondere Deutschlands als „Expansionsprojekt“.

Herausragend an dem Buch ist zuerst einmal die Methode. Beide Autoren bleiben kritisch und geschichtsfundiert, beschränken sich nicht auf Feindbilder und enthalten sich jeglichen Moralisierens. Sie argumentieren klar entlang politischer und ökonomischer Interessen. Insofern ist für sie auch das Handeln des Westens eben nicht monolithisch, sondern von Brüchen durchzogen. Allerdings ist so der Untertitel eines Expansionsprojekt „eines“ Westens missverständlich.

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Otmar Steinbicker

Minsk kann nur grobe Richtung für Lösung des Ukraine-Konflikts vorgeben

Aachener Nachrichten, 14.02.2015

Otmar Steinbicker, Foto: Beate Knappe

Die Aufregung um den Ukraine-Gipfel in Minsk hat sich gelegt, die ersten schnell geschriebenen Kommentare sind gelesen. Jetzt lohnt es, gründlicher hinzusehen.

Die wichtigste Erkenntnis: Eine Lösung der Ukraine-Krise kann es nur mit und nicht gegen Russland geben. Vor einem Jahr auf dem Höhepunkt der Maidan-Bewegung hatten Deutschland, Frankreich und Russland gemeinsam ein Abkommen vermitteltet, das die Bildung einer Übergangsregierung sowie die Abhaltung von vorgezogenen Präsidentschaftswahlen noch im Jahr 2014 vorsah. Die ukrainische Opposition, darunter bekennende Rechtsex­tremisten, zog es vor, den verhassten Präsidenten Viktor Janukowytsch sofort zu stürzen. d

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Andreas Buro und Otmar Steinbicker

Ping-Pong-Dialog über Perspektiven von Frieden und Friedensbewegung

Ein Endlos-Gespräch

Bei dem Ping-Pong-Dialog geht es um ein Endlos-Gespräch über grundsätzliche Einschätzungen der internationalen Entwicklung, um konkrete Konfliktherde, tagespolitische Einschätzungen und um strategische Fragen der Friedensbewegung.  

Das Projekt soll die Möglichkeit zu einer zeitnahen Diskussion eröffnen.

Leserinnen und Leser können sich gerne mit Anregungen an die Gesprächspartner wenden unter info@aixpaix.de.

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Ehemalige Admins der Facebook-Gruppe "Aufruf zum friedlichen Widerstand..."

Warum die Friedensbewegung einen Friedensfrühling braucht

19.01.2015 – Einerseits war es eine schöne Vorstellung: Die Friedensbewegung setzt mit einigen Teilen der Mahnwachen den Friedenswinter in Gang. Andererseits kam es leider von Teilen der Friedensbewegung wiederum zu einer klaren Abgrenzung von diesem Zusammenschluss, der für beide Seiten befruchtend sein sollte und es auch ist. Wir halten die Kritik der Teile der Friedensbewegung, denen einige Themen und Theorien der Mahnwachenbewegung suspekt und untragbar schienen, für berechtigt, auch wenn wir uns selbst als durchaus tragbare Bestandteile dieses Friedenswinters verstehen und ihn bisher mitgetragen haben.

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Israelisch-Palästinensische Initiative „Combatants for Peace“

„Ohne Hoffnung gibt es kein Leben“

Foto: Hai Askenazi

Ein aixpaix-Gespräch mit Hai Ashkenazi und Jamil Qassass

02.12.2014 – Im September 2014 besuchte der israelische Friedensaktivist Hai Askenazi die Redaktion des Aachener Friedensmagazins aixpaix.de. Jetzt antworteten Hai Askenazi und sein palästinensischer Mitstreiter Jamil Qassass auf aktuelle Fragen von aixpaix-Herausgeber Otmar Steinbicker.

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Naqibullah Shorish

Der IS ist eine Riesengefahr für alle islamischen Staaten

Naqibullah Shorish, Foto: Harald Krömer

04.11.2014 – Der IS ist nicht nur eine Gefahr für die USA und Europa, er ist eine Riesengefahr für alle islamischen Staaten, insbesondere für die Staaten, in denen Marionettenregierungen mit Gewalt ihre unislamischen Gesetze zu Lasten der Bevölkerung durchsetzen.

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Dossier VII der Kooperation für den Frieden

Der Ukraine-Konflikt – Kooperation statt Konfrontation

14.08.2014 – Der Ukraine-Konflikt, der noch vor drei Jahren kaum vorstellbar war, birgt gefährliches Eskalationspotential in sich. Er spielt sich auf drei Ebenen ab, der Konfrontation zwischen den West- und Ost-Großmächten, auf der Ebene der innergesellschaftlichen Gegensätze der Ukraine und im bislang wenig beachteten Bereich zwischen den USA und der EU.

Das Dossier der Kooperation für den Frieden hat zum Ziel die Möglichkeiten einer Deeskalation darzustellen und damit einen Weg vorzuzeichnen, der Konfrontation zu Kooperation werden lässt.

Das Dossier zum Download

Andreas Buro

Andreas Buro

Der fünfte Weltkrieg

13.06.2014 – Wir gedenken der Kriege zwischen 1914 und 2014, 100 Jahre, Anlass in Trauer zurück zu blicken. Welcher Wahnsinn! Hätte der bosnische Anarchist im August 1914 in Sarajewo nicht auf den österreichischen Thronfolger und seine Frau gefeuert, oder hätte er vorbei geschossen, dann wäre die Weltgeschichte anders verlaufen. Oder wäre der deutsche Kaiser nicht so verliebt in den Bau von Kriegsschiffen gewesen – so eine Marotte!

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Pressemitteilung

Friedensbewegung startet „Projekt Münchhausen“, um Kriegslügen bloßzustellen

25.02.2014 – Auf Initiative des bekannten Friedensforschers, Prof. Dr. Andreas Buro, haben namhafte Wissenschaftler und Persönlichkeiten aus der deutschen Friedensbewegung das „Projekt Münchhausen“ gestartet, um Kriegslügen bloßzustellen. Bei diesem Projekt geht es darum, Legitimationsideologien vom „Gerechten Krieg“, dem „Militär als letztem Mittel“, der „Humanitären Intervention“ und andere als Lügen zu entlarven, die dazu dienen sollen, der Bevölkerung Rüstung und Krieg schmackhaft zu machen.

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Gershon Baskin

Gershon Baskin

My Conversation With Hamas

11.10.2013 – From June 2006 until October 2011, Ghazi Hamad, deputy foreign minister of the Hamas government in Gaza, and I, Gershon Baskin, founder of IPCRI, the Israel Palestine Center for Research and Information conducted a secret back-channel negotiation for the prisoner exchange deal that released Israeli soldier Gilad Shalit for 1,027 Palestinian prisoners. After successfully bridging what were thought to be unbridgeable gaps, we continued to talk to find a way of bringing about a long-term ceasefire between Hamas and Israel. Our last conversation was over the phone on Oct. 2.

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Otmar Steinbicker

Was soll eine Armee tun, die nicht mehr verteidigen kann und muss?

Aachener Nachrichten, 19.07.2013

Otmar Steinbicker, Foto: Beate Knappe

1648, nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges, geschah Ungeheuerliches! Die Stadtmauern, die zuvor als unabdingbare Voraussetzung von Sicherheit dienten, wurden eingerissen.

Was war geschehen? Im Verlauf dieses schrecklichen Krieges zeigte sich, dass Stadtmauern keinen Schutz mehr boten. Sicherheit musste anders, nicht mehr vordringlich militärisch, gewährleistet werden. Der Westfälische Frieden zeigte die realistische Perspektive von Verhandlungen. Noch immer gilt die Erkenntnis von 1648 als Grundsatz jeder Konfliktlösung: „Audiatur et altera pars“ – „Man höre auch die andere Seite“.

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Interview mit dem afghanischen Stammesführer Naqibullah Shorish

Eine Friedenslösung für Afghanistan ist immer noch möglich

Naqibullah Shorish, Foto: Harald Krömer

12.06.2013 – Das Jahr 2014 mit dem angekündigten Abzug der NATO-Kampftruppen naht mit Riesenschritten. Gibt es noch eine Chance für den Frieden oder wird Afghanistan im Bürgerkrieg versinken? aixpaix.de-Herausgeber Otmar Steinbicker führte mit Naqibullah Shorish, dem wichtigsten Stammesführer Afghanistans, ein langes Gespräch über die aktuelle Situation, über Geheimgespräche mit den Taliban im Jahr 2010 und über verbleibende Chancen.

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© aixpaix.de, Otmar Steinbicker, Neuenhofer Weg 23, 52074 Aachen, info@aixpaix.de


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Bei dem Ping-Pong-Dialog geht es um ein Endlos-Gespräch über grundsätzliche Einschätzungen der internationalen Entwicklung, um konkrete Konfliktherde, tagespolitische Einschätzungen und um strategische Fragen der Friedensbewegung.  

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Projekt Münchhausen

Das Projekt Münchhausen fordert alle auf, die Geschichten der großen und kleinen Kriegslügen zu erzählen, mit denen die Menschen zur Gewalt gegen einander verführt wurden – von den Kreuzzügen, über den angeblich Gerechten Krieg, den Tonking-Zwischenfall an den Küsten Vietnams, bis zur dreisten Lüge des US-Außenministers über die Atombomben des Saddam Hussein und dem Militär als letztem Mittel der angeblich Humanitären Intervention?

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Dossier VII
Der Ukraine-Konflikt

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