26.01.2012 - Der Deutsche Bundestag hat mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP die Fortsetzung der deutschen Beteiligung am Afghanistankrieg beschlossen. 424 von 569 Abgeordneten stimmten für das neue Mandat, 107 dagegen, 38 enthielten sich.
Die Höchstzahl der einzusetzenden Soldaten wurde um 450 auf 4900 reduziert. Die bisherige Höchstzahl war aber nie erreicht worden, da eine nicht eingesetzte Reserve von 350 Soldaten einberechnet wurde. De facto soll in den nächsten Monaten die Zahl der eingesetzten Soldaten um 100 reduziert werden.
Eine Perspektive für eine politische Lösung des Afghanistan-Konfliktes wurde von keiner Fraktion vorgelegt. In Ansätzen sprachen sich Redner von Linken und Grünen für einen Waffenstillstand und Verhandlungen aus.
26.01.2012 - Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen beendet die Arbeit in den Internierungszentren der libyschen Stadt Misrata. Mitarbeiter haben festgestellt, dass Gefangene gefoltert werden und ihnen medizinische Hilfe vorenthalten wird.
Der vollständige Bericht
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages!
In der bevorstehenden Bundestagsdebatte über die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes werden sich vermutlich alle Fraktionen für eine politische Lösung aussprechen, aber keine Fraktion wird ein Konzept dafür vorlegen.
Die Bundesregierung wird von Gesprächen mit Taliban-Vertretern berichten und den Eindruck erwecken, als ob die Taliban bereit seien, bis 2014 die Waffen niederzulegen, die Regierung Karzai und deren Verfassung anzuerkennen und damit letztlich zu kapitulieren. Ansonsten werde bis 2014 die afghanische Armee unterstützt, ausgerüstet und ausgebildet, um nach dem Abzug der internationalen Truppen weiterzukämpfen. Ein Konzept für eine politische Lösung ist das nicht! 2010 hieß es noch im Fortschrittsbericht der Bundesregierung, man suche den „politischen Ausgleich mit der Insurgenz“. Ein politischer Ausgleich ist etwas anderes als eine Aufforderung zur Kapitulation.
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Nach zehn Jahren entscheidet der Deutsche Bundestag erneut über die Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Afghanistan. Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen und politische Konsequenzen zu benennen.
Zu Beginn der deutschen Beteiligung an der internationalen Intervention in Afghanistan im Jahre 2001 wurde mit den kämpfenden Truppen eine Friedensmission verbunden. Es war die Rede vom Entwicklungshelfer in Uniform, von Frauenrechten und der Hilfe beim Aufbau einer eigenen Polizei. Die Stimmen, die vor der Eskalation einer militärischen Intervention warnten, fanden kein Gehör. Heute wissen wir, dass seither weniger ziviler Aufbau und Staatsbildung als die Kriegsdynamik das Geschehen in Afghanistan bestimmten.
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Ein interner EU-Bericht zur Situation fortgesetzten israelischen Landnahme und Besiedlung im palästinensischen Westjordanland trifft den Punkt: "Wenn die gegenwärtige Entwicklung nicht gestoppt und zurückgedreht wird, erscheint die Gründung eines lebensfähigen palästinensischen Staats weiter entfernt als jemals zuvor", heißt es laut „Süddeutscher Zeitung“ in dem Papier.
Die israelische Zeitung „Haaretz“ hatte bereits zwei Tage zuvor ausführlich über den EU-Bericht informiert. Die Überschrift in der englischsprachigen Ausgabe lautete übersetzt: „EU-Report: Israels Politik in der Westbank gefährdet Zwei-Staaten-Lösung“.
Kritische Israelis verfolgen solche Berichte sehr aufmerksam, denn eines ist ihnen klar: Sollte das Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung aufgegeben werden, dann ist die Grundlage für einen Status Israels als „jüdischer Staat“ gefährdet. Als solcher versteht sich Israel seit der Staatsgründung 1948. Ein solches Verständnis hat seine Konsequenzen: Es schließt die Benachteiligung nichtjüdischer Staatsangehöriger ein und das sind mehr als 20 Prozent der Einwohner Israels. Sie sind Bürger zweiter Klasse.
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“ISRAEL HAT keine Außenpolitik, es hat nur eine Innenpolitik,” bemerkte Henry Kissinger einmal.
Dies hat vielleicht für jedes Land mehr oder weniger gegolten – seitdem es die Demokratie gibt. Doch in Israel scheint dies noch mehr zuzutreffen. (Ironischerweise könnte fast gesagt werden, dass die US keine Außenpolitik hat, nur eine israelische Innenpolitik.)
Um unsere Außenpolitik zu verstehen, müssen wir in den Spiegel schauen. Wer sind wir? Wie sieht unsere Gesellschaft aus?
IN EINEM klassischen Sketch, der jedem Israeli bekannt ist, standen zwei Araber am Ufer des Mittelmeers und sahen ein Boot voll russisch-jüdischer Pioniere auf sie zurudern. „Mag euer Haus zerstört werden!“ fluchten sie.
Als Nächstes standen wieder zwei Gestalten, dieses Mal russisch-jüdische Pioniere, an derselben Stelle und verfluchten auf russisch ein Boot voll jemenitischer Immigranten.
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Das verhaltene mediale Interesse an Machmud Abbas’ Besuch am 18./19. Januar in Berlin mag sich so deuten lassen, dass dem Frieden zwischen Israel und den Palästinensern keine Chance gegeben wird. Warum also den Gesprächen des Präsidenten aus Ramallah mit Christian Wulff, Guido Westerwelle, Angela Merkel und Norbert Lammert besondere Aufmerksamkeit schenken, wenn die Palästinenser die ewigen Verlierer sind? Benjamin Netanjahus Auftritte sind hingegen immer eine Nachricht und einen Kommentar wert. Denn der Ministerpräsident liefert regelmäßig Belege, dass seine Bekundungen der Friedensbereitschaft politisch folgenlos bleiben.
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17.01.2012 - Als Mitglieder der Kommission Friedenspolitik der katholischen Friedensbewegung pax christi verfolgen wir die anhaltende Eskalation des Konflikts in Syrien zwischen dem Regime Baschar al Assads und der Protestbewegung mit Entsetzen und Besorgnis.
Abermals droht eine im Umfeld der arabischen Rebellion 2011 zunächst hoffnungsvoll in Gang gekommene Bewegung des gewaltfreien Widerstands gegen ein autoritäres Regime in einen Bürgerkrieg umzuschlagen. Lange mag das massenmedial vermittelte Bild brachialer staatlicher Repressionsgewalt gegen wehrlose Demonstrant/innen weitgehend zutreffend gewesen sein. Inzwischen setzen aber auch Regimegegner Maschinengewehre und Raketen ein und provozieren damit ein noch brutaleres Zuschlagen der „Sicherheitskräfte“. Westliche Politiker und „Leitmedien“, denen im Traum nicht eingefallen war, die gewaltfreie Bewegung rechtzeitig, zuverlässig und konstruktiv zu unterstützen, hören verstärkt auf unversöhnliche Rufe nach einem bewaffneten Eingreifen der „Weltgemeinschaft“ und drehen damit ihrerseits an der Eskalationsspirale. Verwirrende, nicht wirklich überprüfbare Gräuelmeldungen verschärfen die Gegensätze und sollen Interventionsbereitschaft schaffen und eine Intervention im Voraus rechtfertigen.
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Die Vorgänge um die Gespräche zwischen USA, Deutschland und anderen auf der einen und Taliban auf der anderen Seite werfen nach wie vor viele Fragen auf. Dort, wo ein Schimmer Licht in die Dunkelheit fällt, stellen sich gleich neue, weitere Fragen.
Absolut ungewöhnlich ist die Geschwätzigkeit, mit der ansonsten so diskret im Hintergrund agierenden Diplomaten die Medien über den angeblichen Verlauf der vorsichtigen Annäherungsversuche durch Gespräche auf dem Laufenden halten. Dabei ist ja die inzwischen öffentlich gemachte Kontaktaufnahme über den ehemaligen Sekretär von Mullah Omar Taib (auch Tayyeb) Agha alles andere als neu. Insidern war dieser Kontakt seit mindestens zwei Jahren bekannt. Zweifel daran, dass dieser Taib Agha ernsthaften Einfluss bei den Taliban habe, gab es damals nicht nur bei den Beobachtern, sondern auch bei den Diplomaten. Wer Taib Agha stärkeren Einfluss zuschreiben will, der kann heute immerhin darauf verweisen, dass die Taliban ihn mit der Verhandlungsführung bei Gefangenenaustauschen betraut haben. Das war so im Zusammenhang mit der Freilassung der beiden französischen Geiseln im vergangenen Jahr und das ist aktuell so bei den Gesprächen um Freilassung von Taliban-Gefangenen aus Guantanamo. Aber hat Taib Agha nur ein Mandat für Gespräche über Gefangene oder hat er auch in anderen Fragen mitzureden?
Immerhin haben sich die Taliban inzwischen deutlich dazu bekannt, Friedensgespräche führen zu wollen. Das ist ein sehr wichtiger Schritt! In ihrer englischsprachigen Pressemitteilung vom Donnerstag (12.01.2012) sprechen sie davon im Interesse von Frieden und Stabilität für Afghanistan Anstrengungen unternehmen zu wollen, um zu einer gegenseitigen Verständigung mit der Welt zu kommen und die derzeitige Situation zu lösen.
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13.01.2012 - Theresa Cusimano, eine Aktivistin der US-Friedensorganisation SOA Watch, wurde am Freitag in Columbus im US-Bundesstaat Georgia zu einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt.
Die 43 jährige Theresa Cusimano war am 20. November 2011 in einer Aktion des gewaltfreien zivilen Ungehorsams auf das Gelände der Militärbasis Fort Benning in Georgia eingedrungen, um gegen die fortgesetzte Ausbildung lateinamerikanischer Militärs unter anderem in Foltertechniken zu protestieren. Theresa Cusimanos demonstrativer Akt, über den Zaun des Militärgeländes zu klettern, war Höhepunkt einer großen Protestaktion von mehreren tausend Teilnehmern vor der Militärbasis, die als „School of the Americas“ berüchtigt war und später umbenannt wurde. An der Demonstration nahmen auch der prominente US-Schauspieler Martin Sheen sowie Menschenrechtsaktivisten aus Honduras, Kolumbien, Haiti und Costa Rica teil.
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13.01.2012 – Mit dem Deutschen Medienpreis 2011 werden am 24. Februar 2012 vier Menschen geehrt, die keine Schlagzeilen in den Medien gemacht haben, deren Taten aber herausragende Symbole der Menschlichkeit sind. Die Laudatio wird der frühere Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog halten.
Stanislaw Petrow aus Moskau zu. Der damalige Oberstleutnant der sowjetischen Armee vertraute kurz nach Mitternacht am 26.09.1983 auf sein Gefühl. Als er, verantwortlich für das Raketen-Frühwarnsystem, hintereinander und von allen Seiten auf seinen Monitoren den Start von fünf auf Russland gerichteten amerikanischen Atom-Raketen angezeigt bekam, handelte er gegen alle Vorschriften. Petrow spürte, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, und drückte den roten Knopf nicht. So bewahrte die einsame Entscheidung eines Menschen, den Technik und Befehlsstruktur drängten, eine hochgerüstete Welt vor ihrer Zerstörung.
Der Verhinderung von Krieg und Terror ist auch das Leben von Dr. Sakena Yacoobi gewidmet. Ihr Werkzeug sind jedoch Bildung und Wissen. Das von ihr gegründete afghanische Bildungsinstitut hat Tausenden, vom Krieg gezeichneten Menschen, insbesondere benachteiligten Mädchen und Frauen, eine Lebensperspektive geschenkt.
Um die Bewahrung und Wiederherstellung von Würde geht es auch dem Arzt Dr. Denis Mukwege aus dem Kongo, der seit Jahren Tausende von Vergewaltigungsopfern in diesem unter Bürgerkrieg und Gewalt leidenden Land betreut.
An einem anderen Platz der Welt schafft auch Dr. Mitri Raheb Orte der Begegnung, des Austauschs und des Dialogs: in Bethlehem, der biblischen Stadt, die jedoch kein Platz des Friedens ist. Nahe der Mauer zwischen Israelis und Palästinensern setzt sich der evangelische Pfarrer trotz vieler Rückschläge und Bedrohungen für die Verständigung von Christen, Moslems und Juden ein.
Dr. Mitri Raheb wurde am 1. September 2008 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.
In den Tagen, in denen sich alle Akteure darauf vorbereiten, aufeinander einzuschlagen, fragen wir uns:
Ist es nicht ein Verbrechen und außerdem dumm, sich gegenseitig zu bedrohen
und damit die Gefahr einer Eskalation bis zum Krieg in Kauf zu nehmen, den vielleicht keiner will?
Ist es nicht ein Verbrechen, Massenvernichtungswaffen aufeinander zu richten, die unzählige Bürgerinnen und Bürger töten oder verstümmeln würden?
Ist es nicht ein Verbrechen, nur zum Schein zu verhandeln,
und in Wirklichkeit ein Regime stürzen zu wollen?
Ist es nicht ein Verbrechen, das Risiko eines großen Blutvergießens in Mittel- und Nahost einzugehen, um Wahlen anderswo gewinnen zu wollen?
Wäre es nicht möglich, statt dessen Vertrauen aufzubauen?
Wäre es nicht möglich, einen Nicht-Angriffspakt anzubieten?
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Neue geostrategische Orientierung - neue Bedrohung
Der US-Präsident selbst hat in den letzten Wochen einige Aspekte der neuen US-Militärstrategie der Weltöffentlichkeit bekannt gegeben. Große Teile der strategischen Neuorientierung unterliegen jedoch strikter Geheimhaltung. Dies macht es so schwierig, objektive Bewertungen in den Medien zu finden.
Es geht zum einen um die Ausrichtung des globalen Hauptinteresses der USA auf den asiatisch-pazifischen Raum. Zum anderen steht die Effektivierung des militärischen Engagements auf der Agenda, das heißt mehr Wirkung in der Androhung und Anwendung von Gewalt bei sinkendem personellen und finanziellen Aufwand. Ein Hauptkriterium der Wirkung der neuen Kampfmittel ist die Schonung US-amerikanischen Lebens. Die Eindämmung von Kollateralschäden, die Vermeidung ziviler Opfer und die Eindämmung des den Menschen in den Kriegsgebieten zugefügten Leides spielen eher eine sekundäre Rolle.
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12.01.2012 - In einer aixpaix.de in englischer Sprache vorliegenden Pressemitteilung bekunden die Taliban ein generelles Interesse an Gesprächen und an einer politischen Lösung in Afghanistan. Andererseits weisen sie deutlich Forderungen nach Anerkennung der derzeitigen Verfassung und der Karsai-Regierung zurück. Die Taliban kommentieren damit auf ihre Weise Spekulationen im Westen über bevorstehende Verhandlungen.
aixpaix.de dokumentiert an dieser Stelle zum besseren Verständnis der komplizierten Situation den kompletten englischsprachigen Originaltext.
"It is well known to the Mujahid nation of Afghanistan that the Islamic Emirate has been engaged in a struggle and Jihad for the past one and a half decade to establish an Islamic government in accordance with the request of its people. It is for this purpose and for bringing about peace and stability in Afghanistan that we have increased our political efforts to come to mutual understanding with the world in order to solve the current ongoing situation. But this understanding does not mean a surrender from Jihad and neither is it connected to an acceptance of the constitution of the stooge Kabul administration but rather the Islamic Emirate is utilizing its political wing alongside its military presence and Jihad in order to realize the national and Islamic aspirations of the nation and its martyrs.
We must say that some sources and reports of media outlets often try to distort realities. For this reason we would like to ask all the officials of the media outlets to work within the framework of unbiased journalistic ethics, avoid circulating baseless and one-sided reports and only publish that which is confirmed by relevant sources. Similarly, if it is a report about Islamic Emirate then it should be forwarded to the relevant office for confirmation so it can reach the Afghan Mujahid nation and others in an authentic form. Wasalam.
Islamic Emirate of Afghanistan"
11.01.2012 - In einer aixpaix.de in englischer Sprache vorliegenden Pressemitteilung dementiert Taliban-Sprecher Zabihullah Mujahid den Bericht des Fernsehsenders Al Jazeera über einen Austausch von drei gefangenen Taliban-Führern aus Guantanamo gegen den von den Taliban gefangen gehaltenen US-Soldaten Bergdahl. Der Bericht sei "unwahr".
Über den Austausch hatte auch der afghanische Sender Tolo in englischer Sprache berichtet.
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Naqibullah Shorish (links) |
09.01.2012 - Mit klaren Worten hat Naqibullah Shorish, der Nationale Stammesführer der Kharoti, in einer offiziellen Erklärung eine am Montag stattgefundene Konferenz des Aspen-Institute in Berlin verurteilt, die eine Teilung Afghanistans thematisiert.
Der Stamm der Kharoti ist mit über drei Millionen Menschen der größte Stamm Afghanistans. Wörtlich schrieb Naqibullah Shorish aus Kabul:
"Heute findet in Berlin eine Konferenz des Aspen Institute statt, zu der General Abdul Rashid Dostum und andere Politiker und Regierungsvertreter aus ausschließlich nichtpaschtunischen Bevölkerungsgruppen eingeladen worden sind. Einige dieser Vertreter wie General Dostum werden in Afghanistan Kriegsverbrechen, Drogenhandel und -schmuggel vorgeworfen.
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Im Rahmen einer Diskussionreihe „Afghanische Stimmen“ lässt das Aachener Friedensmagazin aixpaix.de in Deutschland lebende Exilafghanen mit unterschiedlichen fundierten Positionen zu Wort kommen.
aixpaix.de möchte damit sowohl eine Bandbreite an Positionen zeigen, wie auch die Möglichkeiten und die Probleme einer Friedenslösung auf Verhandlungsebene.
GIBT ES keine Grenze für die Niederträchtigkeit der Hamas? Anscheinend nicht.
In dieser Woche tat sie etwas nahezu Unverzeihliches.
Sie stahl einen Krieg.
SEIT EINIGEN Wochen hat unser fast neuer Generalstabschef Benny Gantz bei fast jeder möglichen Gelegenheit verkündet, ein neuer Krieg gegen den Gazastreifen sei unvermeidbar. Mehrere Kommandeure der Truppen rund um den Gazastreifen haben diese schlimme Voraussage wiederholt wie auch ihre Anhänger, die sogenannten Militärkommentatoren.
Einer von diesen tröstet uns. Es stimmt, Hamas kann jetzt mit ihren Raketen auch Tel Aviv erreichen, aber das wird nicht so schrecklich sein, weil es ein kurzer Krieg sein wird. Nur drei oder vier Tage. Wie einer der Generäle sagte, wird er nur „härter und schmerzlicher“ (für die Araber) werden, als die Operation Geschmolzenes Blei I. (2008/09). So wird er keine drei Wochen dauern wie diese. Wir werden alle in unsern Luftschutzkellern bleiben – auf jeden Fall diejenigen von uns, die einen haben. Auf jeden Fall nur ein paar Tage.
Warum ist der Krieg unvermeidlich? Wegen des Terrorismus’ – eine dumme Frage. Hamas ist doch eine terroristische Organisation – nicht wahr?
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Naqibullah Shorish (links) |
03.01.2012 - Skeptisch hat sich Naqibullah Shorish, der Stammesführer des mit über drei Millionen Angehörigen größten Paschtunen-Stammes Afghanistans, am Dienstag in einem afghanischen Fernsehinterview gegenüber den aktuellen Pressemeldungen über die Eröffnung eines Taliban-Büros in Katar geäußert.
Gegenüber dem Aachener Friedensmagazin aixpaix.de erklärte Naqibullah Shorish: "Wenn die Konfliktparteien miteinander sprechen, dann ist das gut. Aber wer spricht hier mit wem und worüber? Da bleiben noch viele Fragen offen.
Wenn z.B. über einen Waffenstillstand gesprochen werden soll, dann müssen die Kommandeure wissen, dass eine solche Lösung im Gespräch ist. Aber es sieht so aus, als ob die Kommandeure nichts davon wissen.
Sicher, es gibt Taliban, die seit langem in den Emiraten leben und die auch Kontakte zu den Taliban nach Pakistan haben. Vielleicht werden die ein Büro eröffnen. Aber sprechen die dann wirklich für die gesamten Taliban?
Mullah Omar muss sich zu den Fragen von Waffenstillstand, Frieden, und "Heiliger Krieg" äußern, nicht das "Islamische Emirat" und nicht die Katar-Taliban. Die Taliban und vor allem ihre Kommandeure hören auf Mullah Omar und nicht auf Taib Agha.
Vielleicht ist das Ganze auch mal wieder ein Manöver, so wie im Oktober 2010 als General Petraeus einen angeblich hohen Taliban-Funktionär nach Kabul einfliegen ließ, der sich dann als Gemüsehändler aus Quetta entpuppte."
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Foto: Martin Funk |
26.12.2011 - Paramilitärs haben kürzlich drei Bauern der Friedensgemeinde San José de Apartadó im Nordwesten Kolumbiens getötet. Unter den Opfern befand sich auch eine Minderjährige, teilte die Gemeinde vergangene Woche in einem Kommuniqué mit. Das Dorf im Grenzgebiet zu Panama ist durch seinen Einsatz für Frieden im Bürgerkriegsland Kolumbien international bekannt. 2007 wurde es mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.
Der kolumbianische Abgeordnete Ivan Cepeda sagte, dass die Gewalt die Vertreibung der Gemeinde von ihrem Territorium zum Ziel habe. Grund dafür sei das profunde Interesse an den Ländereien und Rohstoffen der Region, nämlich Erdöl und Kohle. Außerdem sei das Gebiet sehr wichtig für den Bau des Staudamms Urrá II, der in der Nähe des Gemeindegebiets geplant ist.
Schon vor Wochen beklagte sich die Gemeinde bei den kolumbianischen Behörden, dass 200 Paramilitärs in ihr Gebiet eingedrungen seien. Die bewaffneten Männer hätten 50 Personen für mehrere Stunden festgehalten und gedroht, sich die Ländereien der Einwohner "mit oder ohne deren Einverständnis" anzueignen, hieß es von Seiten der Gemeinde. Die Paramilitärs bewegten sich, mit der Komplizenschaft der Armee, frei im Gemeindebezirk Apartadó und hätten dort sogar vier Stützpunkte eingerichtet. Sie legten bestimmte Reglementierungen für die Einwohner fest, behinderten den freien Warenverkehr von Lebensmitteln und sperrten Zonen ab, heißt es aus San José de Apartadó. "Die Regierung weiß das, aber sie schweigt, billigt es und drückt ein Auge zu", sagen die Sprecher der Einwohner.
20.12.2011 - Mit klaren Worten hat Aachens Bürgermeisterin Hilde Scheidt am Dienstag gegen die jüngsten Hetzattacken von Henryk M. Broder Stellung genommen und ihren Austritt aus der Deutsch-Israelischen Gesellschaft angekündigt.
Gegenüber aixpaix.de erklärte Hilde Scheidt: „Ich habe gegen die Preisverleihung an Broder gestimmt und ich habe an der Veranstaltung nicht teilgenommen. Das, was Broder jetzt schreibt, erschreckt mich ebenso wie die starke Nähe zu „Political Incorrect“. Diese Gründe führen dazu, dass ich nicht mehr Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft sein möchte. Hetze hat in Aachen keinen Platz! Wir wollen in Aachen sachlich miteinander diskutieren!“
Mit bisher in Aachen nicht für möglich gehaltenen Ausfällen hatte der bekannte Anti-Islam-Hetzer Henryk M. Broder zuvor auf eine kritische Berichterstattung in den "Aachener Nachrichten" zu seiner Preisverleihung reagiert und sein Niveau dokumentiert. Broder publizierte auf seiner Homepage "Die Achse des Guten" einen Link den er "Porträts des Reporters, der den Beitrag für die AZ/AN geschrieben hat" benannte und der Fotos eines Afters zeigen.
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Der potentielle Bau von Atomwaffen im Iran gerät zunehmend in die Schlagzeilen. Die daraus scheinbar resultierende Bedrohung für andere, insbesondere für Israel wird beschworen und eine Vorweg-Legitimation für einen Angriff auf den Iran propagiert. Dazu im Folgenden eine Problemübersicht und zivile Alternativen in Thesen.
1. Die aktuelle militärische Lage: Nicht der Iran kann gegenwärtig andere Staaten militärisch bedrohen, er selbst ist umzingelt von US-Stützpunkten, einem großen US-Flottenaufmarsch im persischen Golf, umgeben von Staaten mit Atomwaffen, von denen Israel ständig laut über einen Angriff auf den Iran nachdenkt. Instabilitäten in Nachbarstaaten wie Afghanistan, Pakistan und Irak und Minderheiten-Probleme sind bedrohlich. Die militärische Zusammenarbeit zwischen Iran, Syrien, der Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gaza-Streifen sind weitgehend durch die revolutionären Ereignisse in Syrien lahm gelegt. Im Iran ist der 8-jährige, vom Westen unterstützte Angriffskrieg des Iraks unter Saddam Hussein nicht vergessen. Der Iran hat seit dem Beginn des vergangenen Jahrhunderts niemanden angegriffen.
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16.12.2011 - Anlässlich zunehmender Gewalt in Syrien fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die deutsche Bundesregierung auf, sich im Sicherheitsrat für deeskalierende Maßnahmen und für die Unterstützung eines Dialogs zwischen der Regierung Assad und syrischen Oppositionellen einzusetzen. Die internationale Gemeinschaft muss dringend auf der Gewaltfreiheit der Proteste bestehen, ebenso wie auf den Verzicht der Regierung, gewaltsam zu reagieren. Exporte von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern in die Region sind sofort zu stoppen.
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14.12.2011 - Das Bundeskabinett hat heute der Verlängerung des Afghanistan-Mandates um ein weiteres Jahr zugestimmt. Das setzt den Krieg fort.
Die Kooperation Kooperation für den Frieden fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, das Mandat zur Stationierung von Bundeswehreinheiten in Afghanistan nicht zu verlängern, sondern den Waffenstillstand anzubieten und die Truppen schnellstmöglich abzuziehen.
Die Friedensorganisationen fordern den Bundestag weiterhin auf, die Bundesregierung zu beauftragen, eine Initiative für eine politische Verhandlungslösung in Afghanistan zu ergreifen.
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360 Kilometer Autobahn. Österreich, Slovenia, Hrvatska. Grenzübergang Slavonski Brod. Die andere Seite Europas. Nur wenige Stunden von Welt zu Welt.
Bosna i Hercegovina. 180 Kilometer Landstraße, 40 Kilometer Autobahn. Sarajevo.
Freitag Abend. Der Ruf des Muezzin. Jerusalem des Westens im Osten Europas.
Die Gegensätze unserer Welt finden ihr Gemeinsames in der Vielfalt dieser Stadt. Heute, nach der Katastrophe des letztens Krieges: ein Leben zwischen Hölle und Paradies.
Wir, die wir den Krieg nicht am eigenen Leib erlebt haben, können nicht verstehen, denn angesichts des Krieges müssen Worte scheitern. Eines aber können wir tun: zuhören.
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Wilhelm Kempf ist Professor für Psychologie an der Universität Konstanz und dort Leiter der Projektgruppe Friedensforschung. Vor drei Jahren bewilligte ihm die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Gelder für ein Projekt zur empirischen Erforschung des Zusammenhangs von „Israelkritik“ und „Antisemitismus“ im heutigen Deutschland, also des Zusammenhangs zwischen kritischer Einstellung zu Israels Politik und Abneigung gegen Juden
Prof. Dr. Rolf Verleger, Dipl.-Psych., Lübeck, 3. 11. 2011
Vermintes Gelände
Als dies 2009 ruchbar wurde, kam es zu erregten Reaktionen im Internet. Auf der einen Seite befürchtete man, dass dieses Projekt eine scheinwissenschaftliche Unterfütterung der häufig zu hörenden Vorwürfe liefern würde, dass der wahre Grund für Kritik an Israel der ewige Antisemitismus sei. Auf der anderen Seite fanden sich auch Menschen, die gegen Kempf wegen seiner Beschäftigung mit diesem Fragenkomplex den Vorwurf des Antisemitismus erhoben.
Als ich – neugierig geworden – an Kempf schrieb, um Informationen aus erster Hand zu erhalten, hatte dies das unerwartete Ergebnis, dass er mich zum Berater im Projekt ernannte. So habe ich auf den regelmäßig stattfindenden projektbegleitenden Besprechungen am Fortgang des Projekts teilhaben können.
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08.12.2011 - Im neuen BICC Focus 10 „Atomkonflikt Iran: Diplomatische Lösung noch immer möglich?!“ setzt sich BICC Research Associate Jerry Sommer mit den aktuellen Entwicklungen im Streit um das iranische Atomprogramm auseinander. Das Politikpapier analysiert das iranische Atomprogramm und den jüngsten IAEO-Bericht. Militärschläge und Sanktionen, so der Autor, wiesen keine Wege aus der Sackgasse. Von der Bundesregierung fordert er eine Umkehr zu Dialog und Entspannung.
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08.12.2011 - Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW übt scharfe Kritik an der Steigerung des Exports von Kriegswaffen aus Deutschland im vergangenen Jahr. Der Exportumsatz der deutschen Rüstungskonzerne stieg mit 2,1 Milliarden Euro auf einen historischen Höchstwert. "Die geheimen Entscheidungen im Bundessicherheitsrat über Rüstungsexporte sowie der späte Veröffentlichungszeitpunkt erwecken den Eindruck, dass die Bundesregierung eine öffentliche Debatte über ihre Kriegsgeschäfte vermeiden will", erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.
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Der vollständige Rüstungsexportbericht
06.12.2011 - Zeitgleich zur Afghanistan-Konferenz in Bonn besprechen wir das Thema in unserer Sendung. Der Aachener Journalist Otmar Steinbicker, auch Friedensaktivist, ist ausgewiesener Afghanistan-Experte.
Vor kurzem war Steinbicker Begleiter von Naqibullah Shorish, Stammesführer der Kharoti in Afghanistan und Entsandter, der von den Taliban autorisiert ist, mit westlichen Mächten zu verhandeln. Shorish, der in Deutschland im Exil lebte, hat Otmar Steinbicker vor zirka dreieinhalb Jahren kennengelernt.
Wir fragen Otmar Steinbicker, mit wem denn genau Herr Shorish bei seinem Besuch in Deutschland vor einigen Wochen gesprochen hat.
Unmittelbar vor der Bonner Afghanistan-Konferenz zeichnen die Medien ein düsteres Bild. Wenn die ISAF-Truppen das Land verlassen, wird es Bürgerkrieg geben, klingt es unisono. Und dass die afghanische Armee auf sich allein gelassen den Aufstand erfolgreicher niederschlägt als gemeinsam mit 150.000 NATO-Soldaten, mag auf einmal keiner mehr glauben. Erstaunlich!
Wenn der Westen jetzt nach dem verlorenen Krieg Afghanistan noch einen letzten Dienst erweisen kann, dann den, einer Friedenslösung nicht länger im Weg zu stehen! Jetzt muss der Westen Realismus zeigen! Er weiß, an welche Adresse er sich wenden muss, um ernsthafte Gespräche zu führen! Er weiß auch, dass sobald beim Taliban-Rat eine Einladung zu Gesprächen eintrifft, binnen kürzester Zeit ein landesweiter Waffenstillstand möglich ist. Der Westen weiß aber auch, dass um die Bildung einer neutralen Übergangsregierung kein Weg herumführen kann, wenn ein Bürgerkrieg vermieden werden soll.
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Der frühere Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde und Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei gab dem "Spiegel" ein Interview im Zusammenhang mit seiner Präsidentschaftskandidatur in Ägypten, bei dem auch der Konflikt um das iranische Atomprogramm zur Sprache kam.
Unter der Annahme, dass die Kernaussagen ElBaradeis zutreffend sind, stellen sich derzeit einige Fragen, die weiterer Untersuchungen bedürfen:
1. Warum hat der derzeitige Generaldirektor der IAEA, der Japaner Yukiya Amano, den Kurs von Mohamed ElBaradei verlassen und am 8.11.2011 einen Bericht veröffentlicht, dessen Iran belastende und weitgehend bekannte Aussagen von Mohamed ElBaradei noch abgelehnt worden waren, in den offiziellen IAEA-Bericht übernommen zu werden?
der frühere Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde und Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei gab dem "Spiegel" ein Interview im Zusammenhang mit seiner Präsidentschaftskandidatur in Ägypten, bei dem auch der Konflikt um das iranische Atomprogramm zur Sprache kam.
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Otmar Steinbicker (l.) und Naqibullah Shorish. Fotos: Harald Krömer |
22.10.2011 - Im Rahmen der Tagung „Friedenspläne für Afghanistan“ der Heinrich-Böll-Stiftung stellte aixpaix-Herausgeber Otmar Steinbicker in Bonn den „Shorish-Plan“ vor. Der Plan von Naqibullah Shorish, dem wichtigsten Stammesführer Afghanistans, der über drei Millionen Menschen repräsentiert, ist der derzeitig einzige international von den unterschiedlichen Seiten diskutierte Friedensplan. Die Taliban-Führung um Mullah Omar hat den „Shorish-Plan“ im Grundsatz, nicht in allen Details, akzeptiert.
„Wichtiger als die Zustimmung aller Konfliktparteien zu allen Punkten dieses Plans ist es, eine Dynamik für Gespräche und schließlich für Verhandlungen zu entwickeln“, erklärte Steinbicker in der Tagung. Der Journalist Andreas Zumach sprach sich in der abschließenden Podiumsdiskussion vehement dafür aus, den Shorish-Plan bekannt zu machen und zu unterstützen.
Zur Bedeutung des Shorish-Plans
Interview mit Naqibullah Shorish
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