US-Verteidigungsminister

Taliban sollen sich an Wahlen beteiligen

berichtete die "New York Times" am 22.01.2010

Endlich:

Der US-Verteidigungsminister will Frieden mit den Taliban!

Sie sollen eine legitime Rolle im Versöhnungsprozess mit der Regierung einnehmen.
Sie sollen an Wahlen teilnehmen.
Sie sollen nicht länger gegen Schulausbildung sein
Sie sollen nicht länger Menschen töten.

Richtig!

Wann wird die US-Regierung mit den Taliban verhandeln?
Wann wird sie mit ihnen einen Waffenstillstand vereinbaren?
Wann werden Wahlen einberufen, an denen sich die Taliban beteiligen können?
Wann wird die US-Armee aufhören, verhandlungsbereite Taliban zu töten?
Wann wird die US-Armee aufhören, Zivilisten zu töten?

Wann wird die US-Regierung Afghanistan in Frieden lassen?

Otmar Steinbicker

Den Kurzkommentar vom 25.01.2010: "US-General McChrystal will Friedensgespräche mit den Taliban" lesen Sie hier

Den Kurzkommentar vom 21.01.2010: "Guttenberg will in Afghanistan mehr riskieren" lesen Sie hier


World Wide Web aixpaix.de

Dossier: Der Afghanistan-Konflikt

Im Rahmen seiner Reihe "Monitoring-Projekt Zivile Konfliktbearbeitung - Gewalt- und Kriegsprävention legte Prof. Dr. Andreas Buro sein Dossier vor.

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Friedensplan der Nationalen Friedens-Jirga Afghanistans

Die Nationale Friedens-Jirga Afghanistans hat am  14.01.2009 in Kabul einen Plan vorgelegt, in dem sie den dringenden Wunsch nach Frieden äußert, damit in Afghanistan eine Gesellschaft entsteht, in der Freiheit, Menschenrechte und Menschenwürde geachtet werden.

Die  Nationale Friedens-Jirga Afghanistans sieht es als ihre nationale und religiöse Pflicht an, das Töten von Menschen zu verhindern. Ihre Botschaft lautet:“Krieg ist keine Lösung von Problemen. Der einzig wirksame Weg, der Afghanistan Sicherheit und Stabilität bringen kann, ist Frieden.“

Wortlaut in Deutsch und Englisch

Gemeinsame Erklärung der Nationalen Friedens-Jirga Afghanistans und der Kooperation für den Frieden

"Frieden in Afghanistan ist möglich, aber nicht durch die Fortführung des Krieges und die ständige Eskalation der Kampfhandlungen", heißt es in der Erklärung.

Deutschland drohe nach sieben Jahren militärischen Afghanistan-Engagements immer tiefer in den Strudel des Krieges zu geraten. "Die Zahl der afghanischen Opfer, darunter vor allem Zivilisten, Frauen und Kinder, steigt beständig. Mittlerweile sterben Monat für Monat in Afghanistan auch mehr ausländische Soldaten als im Irak. Wann auch deutsche Soldaten in höherem Maße Blutzoll zahlen müssen, scheint nur noch eine Frage der Zeit."

In dieser für Deutschland und Afghanistan dramatischen Situation treten die Nationale Friedens-Jirga Afghanistans und die deutsche Kooperation für den Frieden gemeinsam für eine friedliche Lösung des Afghanistankonflikts ein.

Die Erklärung im Wortlaut

Vorschlag für einen Waffenstillstand in der Provinz Kundus

Die Erklärung im Wortlaut

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