Prof. Dr. Andreas Buro hat die deutsche Friedensbewegung nach 1945 maßgeblich mitgeprägt. Er gehörte zu den Initiatoren der Ostermarschbewegung und ist bis heute friedenspolitisch aktiv. Sein wichtigster Beitrag ist mittlerweile die Entwicklung der Zivilen Konfliktbearbeitung als Alternative der Friedensbewegung zu Militäreinsätzen.
Seit 2006 erarbeitet er - auch gemeinsam mit anderen Autoren - die „Monitoring-Dossiers“ mit konkreten Vorschlägen zur zivilen Konfliktbearbeitung. Bisher liegen sie vor für Iran, Türkei/Kurdistan, Israel/Palästina und Afghanistan.
Im Kampf der Türkei gegen syrische Kurden spielen auch die Patriot-Raketen eine Rolle
Eine Antwort aus der Friedensbewegung an Günter Grass
Kein Krieg um Iran! Die Waffen nieder – Friedenspolitik beginnen!
Iran: Kriegs- oder Friedenspolitik – das ist die Frage
Der NATO-Einsatz in Libyen ist (Öl-)interessengeleitet
Ein pazifistischer Blick auf Libyen
Thesen zur Bedrohungslage zwischen Israel und Iran
Friedenslösung im israelisch-palästinensischen Konflikt eine Illusion?
Für eine Neuausrichtung der kurdischen Strategie
Strategien der Friedensbewegung gegen Militarisierung und für Zivile Konfliktbearbeitung
Was kümmert Müllers der Hindukusch? - Ein Beitrag für die "Kooperation für den Frieden"
Kommentar: Repression gegen die kurdische „Partei für eine demokratische Gesellschaft“ (DTP)
Dossier: Der Afghanistan-Konflikt
Dossier: Der türkisch-kurdische Konflikt
Gewaltfrei streiten für einen gerechten Frieden: Plädoyer für zivile Konflikttransformation
von Hagen Berndt (Autor, Herausgeber), Bernd Rieche (Autor, Herausgeber), Ulrich Frey (Autor), Andreas Buro (Autor), Wolfgang Kaiser (Autor), Markus A Weingardt (Autor), Tilman Evers (Autor), Elvin Hülser (Autor), Ruth Mischnick (Autor), Inge Remmert-Fontes (Autor), Christian Staffa (Autor), Ute Finckh (Autor), Aktionsgemeinschaft Dienst f. d. Frieden e.V (Herausgeber)
Nicht nur vom Frieden träumen und reden, sondern aktiv für ihn arbeiten – darum geht es in diesem Buch. Zahlreiche Beispiele des friedlichen Umgangs mit Konflikten in Deutschland, Europa und der Welt veranschaulichen den aktuellen Stand in der Praxis gewaltfreier Methoden der Konflikttransformation und der Friedensforschung. Sie zeigen, was heute möglich ist – wenn es denn gewollt wird. Den Anstoß für dieses Projekt gaben Gespräche mit Kirchenleitungen zur Frage, warum der an sich unumstrittene Vorrang des zivilen Umgangs mit Konflikten in Politik und Öffentlichkeit so wenig Akzeptanz findet. Bisher räumt die Politik dem Militär den Vorzug ein, das weder Frieden noch Gerechtigkeit schaffen kann. Notwendig ist der Wechsel zu einer aktiven Friedenspolitik, den die Kirchen zu ihrem Anliegen machen sollten: Streitbar dafür sorgen, dass Konflikte nicht gewalttätig ausgetragen werden.
Verlag: Publik-Forum; Auflage: 1 (19. September 2008)
Totgesagte leben länger. Die Friedensbewegung. Von der Ost-West-Konfrontation zur zivilen Konfliktbearbeitung
von Andreas Buro, Komzi Verlag, 1999
Aachener Friedenspreisträger 2008