
• Das Wort Strategie kommt aus dem Griechischen und heißt „Heerführung“. Wir bedienen uns hier eines militärischen Begriffs und wenden ihn auf die friedliche Lösung von Konflikten an.
• Strategie zu entwickeln heißt, einen Weg zum Ziel zu suchen.
• Unser Ziel ist die Überwindung des militärischen Konfliktaustrages zugunsten Ziviler Konfliktbearbeitung. Dies bedeutet angesichts der gewalttätigen Menschheitsgeschichte eine Kulturrevolution!
Die Aufgabenfelder
1. Die ständige Kritik der Legitimationsideologien und des Kults des ehrenhaften Militärs und die permanente Darlegung der Disfunktionalität von Militär.
2. Die kontinuierliche Darlegung der Untergrabung demokratischer Prinzipien durch die militärische Ausrichtung. Keine zivil-militärischen Vorgehensweisen zu akzeptieren.
3. Ständige Analyse von Rüstung, Militärdoktrinen und Konfliktentwicklung
4. Eine sofortige Überwindung des Militärischen ist höchst unwahrscheinlich. Erforderlich ist das ständige Bemühen um die Ausweitung von ZKB nach aussen und innen, so dass eine Kultur der friedlichen Konfliktlösung entsteht, sowie eine Klientel, die persönlich mit ZKB verbunden ist und dafür kämpft. (Vergleich zur Durchsetzung der erneuerbaren Energien)
5. Das Bemühen um die Auflösung von Feind- und Freundbildern.
6. Sicherung des demokratischen Umfeldes für die Arbeit der Friedensbewegung
Die Arbeitsoptionen
1. Die vielen unterschiedlichen Mittel der öffentlichen und privaten, der zentralen und der dezentralen Kommunikation. (Die Nutzung des Internets usw. ist auszubauen)
2. Dezentrale focussierte und zentrale Demonstrationen, wie auch gewaltfreie Aktionen. Sie alle haben das Ziel der Kommunikation in den jeweiligen Arbeitsfeldern. Sie sind kein Zweck für sich selbst! (Aufrüstung kann nicht durch Sitzblockaden verhindert werden
3. Übersetzung der Arbeitsfelder in den künstlerischen Bereich (Musik, Theater, Malerei, Literatur und deren ständige Bekanntmachung
4. Forderung und Förderung der wissenschaftlichen Bearbeitung der Aufgabenfelder. (Hierbei z. B. die Zusammenarbeit mit der Friedensforschung ausbauen.)
5. Der Ausbau der grenzüberschreitenden Friedensarbeit. (z.B. Ferien vom Krieg)
6. Der Ausbau der interethnischen und interkulturellen und interreligiösen Friedensarbeit.
7. Die Nutzung von Synergien aus der Zusammenarbeit mit sozialen, ökologischen und reformökonomischen Netzwerken.
8. Internationale Kooperation der Friedensbewegungen fördern
9. Beobachtung von Rüstung, Militärdoktrinen und – Politik, Entwicklung von Institutionen
10. Analyse von Konflikten und Alarmierungskampagnen bei eskalierenden Konflikten
11. Die Ausarbeitung von Beispielen für die ZKB-Lösung von konkreten Konflikten zur Veranschaulichung dessen, was möglich sein könnte. (z. B. Monitoring-Projekt)
Andreas Buro ist Autor des Aachener Friedensmagazins aixpaix.de. Seine Beiträge sehen Sie hier
Im Rahmen seine Reihe "Monitoring-Projekt Zivile Konfliktbearbeitung - Gewalt- und Kriegsprävention legte Prof. Dr. Andreas Buro sein Dossier vor.