Ira Chernus

Der zionistische Mythos von der Unsicherheit

Aus jüdischer Perspektive liegen die frühesten Wurzeln Israel-Palästinas im 19. Jahrhundert, weit weg vom Nahen Osten, in Russland und anderen osteuropäischen Ländern. Dort wandten einige Juden ihre Blicke nach Westen und sahen dort, wie Juden in Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern anfingen, gleiche Rechte wie ihre nicht jüdischen Nachbarn und soziale Gleichheit mit ihnen zu genießen. Die osteuropäischen Juden hofften, dass sich die Welle der Modernisierung nach Osten ausbreiten und ihnen dieselbe Gleichheit bescheren würde. Sie waren bereit, denselben Preis dafür zu zahlen, den ihre Mitjuden im Westen gezahlt hatten: Sie würden jüdischen Glauben und Praktiken (das, was heute orthodoxes Judentum genannt wird), die sie mit Unterdrückung und Schwäche der Juden in Verbindung brachten, als Relikte einer mittelalterlichen Vergangenheit aufgeben.

Diese sich modernisierenden und säkularisierenden Juden in Osteuropa sahen sich in ihren Hoffnungen getäuscht, als sich 1881 eine Welle des Panslawismus – Nationalismus und Chauvinismus, von Antisemitismus begleitet – über Russland und andere osteuropäische Länder ergoss. Das zerstörte die Hoffnung der Juden, die geglaubt hatten, dass ihre nicht jüdischen Nachbarn die moderne westliche Idee der Toleranz übernehmen und die Juden als Gleiche akzeptieren würden. Einige Juden verließen daraufhin Russland. Andere wurden Revolutionäre.

Aber eine kleine Anzahl wählte einen anderen Ansatz. Leo Pinsker formulierte ihn in seiner 1882 erschienenen Broschüre „Selbstemanzipation“. Pinsker schrieb, dass, solange Juden als Minderheit in der Diaspora leben würden, sie die „gehassten Rivalen“ und Opfer des Antisemitismus sein würden, ganz gleich, wo sie lebten und was sie täten. Pinsker sagte den Juden:  „Ihr seid verrückt, denn ihr steht unbeholfen daneben und erwartet vom Wesen des Menschen etwas, das ihm von jeher gefehlt hat: Menschlichkeit. Ihr seid verachtungswürdig, denn euch fehlen Selbstliebe und nationale Selbstachtung.“ Die Juden würden sich weiterhin selbst hassen und ihre Entwürdigung akzeptieren, schrieb er, solange sie eine im Exil lebende Minderheit blieben. Nur wenn die Juden normal, „eine Nation wie die anderen“, würden, würden sie zur Selbstachtung finden und „sich mannhaft zu [ihrer] vollen Größe erheben“.

Theodor Herzl schuf eine zionistisch-politische Organisation. Er sah die Dinge sehr ähnlich. Sein israelischer Biograf Amos Elon schrieb, dass der berühmte Zeitungskolumnist Herzl vor allem durch „verletzten Stolz“ angetrieben worden sei. Er habe sich als einen gesehen, dem das, was er für seinen rechtmäßigen Platz in der Elite der europäischen Gesellschaft halte, nur deswegen verweigert werde, weil er Jude sei. Wie fast alle frühen Zionisten fühlte sich Herzl nicht mit der jüdischen religiösen Tradition verbunden. Ihm war vollkommen bewusst, dass er den Nationalstolz zum Zentrum der jüdischen Identität machte. Deshalb drängte er die frühen Zionisten, „die jüdische Frage in eine Frage nach Zion zu wenden“.

Pinskers und Herzls Sichtweisen legten ein dauerhaftes Fundament für den Zionismus. Für die meisten Zionisten war Sicherheit immer schon mehr als nur eine geopolitische und militärische Kategorie gewesen. Sie war ein psychischer und sogar moralischer Begriff. Die zionistische Theorie behauptete, dass die Juden überall in der Welt durch die verhängnisvolle Verbindung zwischen Antisemitismus und Selbstzweifel bedroht würden. Juden hatten während Jahrhunderten der Unterdrückung gelernt, sich schutzlos, unzulänglich und unfähig dazu zu fühlen, für sich selbst einzustehen, sagten die Zionisten. Deshalb fühlten sie sich schon vor einem Angriff durch Nichtjuden unsicher und ohnmächtig. Aber es ist eine Schande und verachtenswert, wenn man sich zum Opfer unmenschlicher Verfolgung machen lässt. Da Nichtjuden immer unmenschliche Verfolger sein würden, würden die Juden immer Unterlegenheit, Schande und Selbstverachtung empfinden, solange sie in einer von Nichtjuden regierten Diaspora lebten.

Dagegen gab es nur ein einziges Mittel, behaupteten die Zionisten: eine eigene Nation, einen jüdischen Staat. Wenn sie nach Westeuropa blickten, sahen sie, dass moderner politischer Nationalismus zur Norm wurde. Die Griechen hatten ihre Unabhängigkeit vom türkischen Reich gewonnen. Deutschland und Italien einten sich. Jede normale ethnische Gruppe, so schien es, hatte ihren eigenen politischen Staat. Nur wenn die Juden eine Nation würden, würden sie normal. Diese Nation würde ihnen die psychische Sicherheit geben, die eine Folge von Selbstachtung ist, und sie würde ihnen dazu noch geopolitische Sicherheit geben. Diese „Normalisierung“ war ihr Leitbild. Wenn sie sich selbst zu einer normalen Nation machten, einer Nation, wie alle anderen waren, dann, so erwarteten sie, würden sie die Achtung der Welt verdienen und in der Familie der Nationen als Gleiche behandelt werden.

Leider wurde das nichts, weil es in der Theorie der „Normalisierung” fatale Irrtümer gab. Alle normalen Nationen im Europa des späten 19. Jahrhunderts sahen ihre Geschichte als einen anscheinend unendlichen Konflikt zwischen „uns“ (und „unseren“ Verbündeten) und „ihnen“, den realen oder potenziellen Feinden. Eine normale Nation glaubte, dass sie immer militärisch darauf vorbereitet sein müsse, sich gegen ihre Feinde zu verteidigen. Sich vor seinen Feinden fürchten gehörte also zu einer normalen Nation.

Die frühesten Zionisten, die Osteuropa verließen, um sich in der türkischen Kolonie Palästina anzusiedeln, steckten in einem unmöglichen Widerspruch fest. Die meisten von ihnen behaupteten, dass Nichtjuden immer einen irrationalen unversöhnlichen Hass auf die Juden empfänden, einen Hass, zu dem die Juden nichts beigetragen hätten. Deshalb konnten sie natürlich auch nichts tun, um den Hass loszuwerden oder auch nur zu verringern. Wenn sie also normal werden wollten, müssten sie annehmen, dass sie, wenn sie erst einmal ihre eigene Nation in Palästina geschaffen hätten, immer noch Feinde haben würden, die sie hassten. Also brachten die frühen Zionisten eine tiefe Verletzlichkeit mit, die Überzeugung, dass sie passive Opfer von historischen Kräfte seien, die sie nicht kontrollieren konnten.

Auch wenn sie hofften, dass sich einiges ändern würde, waren sie immer noch in einer paradoxen Situation gefangen. Um sich normal und sicher zu fühlen, müssten sie frei von antisemitischer Verfolgung sein. Also war die Probe auf den Erfolg des Zionismus, wie gut der jüdische Staat von der nicht jüdischen Welt aufgenommen würde. Auch wenn sie sich also aus dem politischen Griff der Nichtjuden befreiten, würden sie doch immer über die Schulter schauen, um herauszufinden, wie die Nichtjuden sie sähen. Auf diese Weise konnten sie niemals dem Gefühl entkommen, dass ihr Selbstwert vom Urteil anderer abhing. Selbst wenn sie politische Freiheit erlangten, konnten sie doch niemals das Gefühl loswerden, dass sie auf soziale und psychische Weise passive Opfer der Nichtjuden seien. Schwerer wog, dass sie keine deutliche Vorstellung von den Zwischenschritten bei ihrem politischen Fortschritt hatten. Ihre herrschende Ideologie war, dass sie erst dann die Kraft haben könnten bzw. würden, ihr Schicksal selbst zu gestalten, wenn sie das Ziel erreicht hätten, ein Staat zu sein. Bis dahin würden sie sich als passive Opfer fühlen.

In der Tat waren die Zionisten von Anfang an Vertreter historischer Veränderung. Sie taten, was sie konnten, um ihre Zwecke durch politische, wirtschaftliche und manchmal gewalttätige Mittel zu erreichen: Sie kauften Land, bauten Bauernhöfe und Dörfer auf, schufen politische Strukturen und verhandelten mit den palästinensischen Arabern über alles Mögliche. Die Verhandlungen führten manchmal zu relativ freundschaftlichen Beziehungen zwischen Zionisten und palästinensischen Arabern.

Unvermeidlich war allerdings, dass es manchmal Konflikte gab. Gelegentlich bedienten sich beide Seiten der Gewalt, um sich durchzusetzen. Das verschärfte den Konflikt. Einige Zionisten sahen, dass die Palästinenser auf besondere von der zionistischen Bewegung gewählte Strategien reagierten. Einige verstanden, dass die Zionisten Teil eines weiten Beziehungsnetzwerkes der Völker des Nahen Ostens geworden waren. In jedem derartigen Netzwerk beeinflussen Worte und Handlungen jedes Akteurs alle anderen. Niemand ist lediglich passives Opfer der Entscheidungen der anderen. In diesem besonderen Netzwerk versuchten einige Araber ebenso wie einige Juden das säkulare nationalistische Modell nachzubauen, das sie in Europa an der Herrschaft sahen. Eine nationalistische arabische Bewegung, die Unabhängigkeit vom türkischen Reich anstrebte, war schon im Gange.

Aber die meisten Zionisten erkannten das nicht, weil sie in ihre herrschende Narration eingesperrt und durch sie verblendet waren. Sie wollten in ihrem Gewissen nicht zugeben, dass sie nun mit Macht versehene historische Akteure waren, denn das hätte geheißen, dass sie einige Verantwortung dafür trügen, wenn sie in anderen Feindschaft erweckten. Einfacher war es, die Feindschaft einem irrationalen antisemitischen Hass gegen Juden zuzuschreiben, einem Hass, den sie nicht beeinflussen konnten. Wenn ihre Taten weder die Haltungen des Feindes bewirken noch verstärken noch entschärfen konnten, konnten sie natürlich nicht für die fortwährenden Konflikte verantwortlich sein. Sie konnten nichts anderes tun, als sich gewaltsam verteidigen. Es war also sehr verlockend, jeden Widerstand der palästinensischen Araber als blanken Antisemitismus zu interpretieren.

Die Tradition, die mit Pinsker begonnen hatte, besagte jedoch, dass, wenn Juden von Antisemiten angegriffen wurden, Unsicherheit und Ohnmacht, die sie empfanden, Beweise ihrer moralischen Schwäche, ihrer Selbstzweifel und ihres Selbsthasses seien. Jeder Hinweis auf Schwäche erinnerte die Zionisten daran, dass sie noch nicht vollkommen Pinskers Aufruf gefolgt waren, stolz und mannhaft aufzustehen. Also schlugen sie zurück, und zwar nicht nur, um sich selbst physisch gegen andere, sondern eher, um sich gegen ihre eigenen Selbstzweifel zu verteidigen. Jedes Mal, wenn sich die Zionisten gegen die Palästinenser behaupteten, konnten sie sich sicher fühlen, auf echte Weise stolz und selbstsicher zu sein, „sich mannhaft zu [ihrer] vollen Größe [zu] erheben“. Gleichzeitig konnten sie sich sicher fühlen, dass sie moralisch unschuldige Opfer des Antisemitismus seien.

Diese Interpretation schuf jedoch mehr Probleme, als sie löste. Wenn die Zionisten immer noch Opfer eines Antisemitismus waren, auf den sie keinen Einfluss hatten, waren sie immer noch nicht die Handelnden in ihrer eigenen Geschichte. Sie bestanden auf ihrer Passivität, eben der Bedingung, der zu entkommen sie gehofft hatten. Damit vergrößerten sie nur die Negativität ihres Selbstbildes, ihr Gefühl der Ohnmacht und Unsicherheit. Das wiederum vergrößerte die Zweifel an ihrem Selbstwert und sie fragten sich, ob sie jemals normal sein könnten. Die natürliche Antwort darauf war, dass sie mehr unternehmen müssten, um ihren Selbstzweifel zu lindern. Sie mussten weiterhin zeigen, dass sie fähig seien, Macht auszuüben, womit sie bewiesen, dass sie wie normale Menschen zurückschlagen könnten.

Es war nur allzu wahrscheinlich, dass, jedes Mal, wenn die Juden zurückschlugen, die Palästinenser ihrerseits zurückschlagen würden. Die Zionisten interpretierten jede neue Konfrontation als weiteren Beweis für Verletzlichkeit, Passivität und Unsicherheit der Juden. Das verstärkte ihre Selbstzweifel und die wiederum verstärkten ihre Überzeugung, dass der Antisemitismus ewig sei und dass sie immer in Unsicherheit leben würden. Die einzig mögliche Antwort war zurückzuschlagen. Das schloss sie noch fester in ihre Narration ein und schuf noch größere Unsicherheit. Diese Narration wurde so grundlegend für ihre Bewegung, dass sie als Grundmythos fungierte. Die Zionisten waren in einem Mythos von der nationalen Unsicherheit gefangen.

Dieser Mythos war bereits während der ersten Jahre der zionistischen Einwanderung nach Palästina fest etabliert. (Die erste große Einwanderungswelle kam um 1905.) Der Mythos wurde durch die Tragödie des Ersten Weltkrieges zementiert. 1917 erklärte Britanniens Außenminister Lord Balfour, dass seine Regierung „mit Wohlwollen auf die Errichtung einer nationalen Heimstatt für das jüdische Volk in Palästina blicken“ würde. Allerdings, fügte er hinzu, wünsche Britannien, dass dadurch „die Rechte der vorhandenen nicht jüdischen Gemeinden in Palästina [nicht] beeinträchtigt würden“. Gleichzeitig benutzten die Briten T. E. Lawrence dazu, den Arabern Unabhängigkeit von den Türken zu versprechen, wenn diese sie in ihrem Krieg unterstützten. Nach dem Krieg jedoch übernahm Britannien selbst das Mandat über Palästina vom Völkerbund. Nicht zufällig brachen die ersten Gewalttaten in großem Ausmaß zwischen den Zionisten und den Arabern 1919 aus. Sie wurden durch die Frustration angefacht, dass ihre nationalistischen Hoffnungen zerschlagen worden waren.

Während der gesamten britischen Mandatszeit (1919 – 1947) interpretierten die meisten Zionisten ihre eigenen Gewalttaten weiterhin als zwar bedauerliche, aber notwendige Aktionen unschuldiger Opfer. Das verhalf ihnen zu der befriedigenden Überzeugung, dass alle ihre Aktionen moralisch rechtschaffen seien. Aber es verstärkte auch die Grundlagen des zionistischen Mythos von der Unsicherheit: Unsere Feinde bedrohen unsere bloße Existenz. Wir sind ganz und gar unschuldig und haben nichts getan, was all diese Feinschaft hätte hervorrufen können. Wir müssen unseren Feinden genügend Niederlagen bereiten, um ihnen – und uns – unsere unbezwingbare Stärke zu beweisen.

Allerdings entwickelten sich die Zionisten auf unterschiedliche Weise. Ihre von David Ben Gurion angeführte Hauptströmung versuchte ihr Bestes, sich gemäßigt und kompromissbereit zu zeigen, denn sie hoffte, damit die Gewalt zu begrenzen. Eine neue Gruppe, die von Vladimir Jabotinsky angeführten sogenannten Revisionisten, fragte (tatsächlich): Warum sollen wir auch nur daran denken, uns um die Reaktion der Welt zu kümmern? Die Welt hasst uns sowieso. Nichts von dem, was wir tun, kann bewirken, dass die Nichtjuden uns noch mehr hassen. Da wir ohnehin von ewigen Feinden umgeben sind, können wir unser Überleben einzig und allein dadurch sichern, dass wir deutlich machen, wir wollen ganz Palästina für uns, dass wir alle Kompromisse zurückweisen und dass wir unsere Stärke und Dominanz aufrechterhalten. Da die Araber ohnehin nur Gewalt verstehen, müssen wir Gewalt anwenden, um uns unter Einsatz aller notwendigen Mittel die Herrschaft über Palästina zu sichern.

Eine dritte, viel kleinere Gruppe, die von dem Philosophen Martin Buber angeführt wurde, predigte, dass es falsch sei, die Araber zu tadeln, als hätte das Verhalten der Juden nichts mit dem Verhalten der Araber zu tun. Ein zentrales Thema in Bubers Philosophie waren Freiheit und Pflicht, moralische Entscheidungen zu treffen und für sie einzustehen. Er sagte den Zionisten, dass das Schicksal ihrer Bewegung nicht durch ihre Gegner, sondern durch die Entscheidungen, sie sie selbst träfen, bestimmt würde. „Es hängt ganz von uns ab“, sagte er, „ob die Araber uns als willkommene Freunde oder als gehasste Feinde behandeln.“ In den späten 1930er Jahren führte Buber eine kleine Gruppe von Juden an, die sich der Schaffung eines einzigen bi-nationalen Staates verschrieben hatten. In diesem Staat sollten Juden und Araber gleiche Rechte und gleich viel Macht besitzen.

Der Schrecken des Nazi-Holocaust schloss die Zionisten der Hauptströmung und die Revisionisten noch enger in den Mythos von der Unsicherheit ein. In der Mitte der 1940er Jahre schien die Angst, dass das jüdische Volk von Antisemiten nicht nur schwer geschädigt, sondern ausgerottet werden könnte, nur allzu berechtigt. Die zionistische Prämisse vom ewigen Antisemitismus gewann dadurch an Überzeugungskraft. Die Angst vor Antisemiten und Ausrottung spornte die Juden an, ihren eigenen Staat zu fordern. Also wurde ihre Angst tief in das Fundament des Staates Israel eingegraben, als er 1948 seine Unabhängigkeit erklärte. Dass die Juden nun ihren eigenen Staat hatten, brachte ihnen durchaus nicht das Gefühl wirklicher Normalisierung. Diese Tatsache errichtete lediglich eine neue Bühne, auf der der Mythos von der Unsicherheit aufgeführt werden konnte.

Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler

Ira Chernus ist Autor des Aachener Friedensmagazins www.aixpaix.de. Seine Beiträge finden Sie hier


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