Proteste

Friedensorganisationen aus der Region Aachen verurteilen den

israelischen Militäreinsatz gegen Solidaritätsschiffe für Gaza

In Emails an Bundesaußenminister Guido Westerwelle und die israelische Botschaft in Berlin verurteilten Friedensorganisationen aus der Region Aachen mit Abscheu den israelischen Militäreinsatz in der Nacht zum Montag gegen Solidaritätsschiffe für Gaza, bei dem mehr als zehn Angehörige internationaler Friedensbewegungen getötet wurden. Die Schiffe sollten dringend benötigte Hilfsgüter in den von Israel blockierten Gaza-Streifen bringen, darunter hundert Fertighäuser, 500 Rollstühle und medizinische Ausrüstung für die Opfer des israelischen Krieges gegen den Gaza-Streifen vom Januar 2009. Mit an Bord befanden sich auch Vertreter deutscher Friedensorganisationen und Abgeordnete des Deutschen Bundestages.

Wenn die Berichte unabhängiger Journalisten zutreffen, dass die Angriffe auf die Solidaritätsschiffe in internationalen Gewässern, etwa 65 Kilometer vor der Küste von Gaza, stattfanden, dann handelt es sich bei dem Militäreinsatz um einen Piratenakt, der einer zivilisierten Nation unwürdig ist.

Mit Sorge nehmen die Friedensorganisationen aus der Region Aachen zur Kenntnis, dass der türkische Ministerpräsident Erdogan zur Krisensitzung seines Kabinetts auch die Militärkommandeure einbestellt hat. Um eine internationale militärische Eskalation zu vermeiden, fordern die Friedensorganisationen Außenminister Westerwelle auf, sich für eine angemessene Verurteilung des israelischen Gewaltaktes gegen die Solidaritätsschiffe durch den UNO-Sicherheitsrat einzusetzen.

Aachener Friedenspreis e.V.
Karl Heinz Otten

Aachener Friedensmagazin www.aixpaix.de
Otmar Steinbicker

Würselener Initiative für den Frieden
Dr. Ansgar Klein


World Wide Web aixpaix.de

Der Nahost-Konflikt

Im Rahmen seine Reihe "Monitoring-Projekt Zivile Konfliktbearbeitung - Gewalt- und Kriegsprävention legte Prof. Dr. Andreas Buro 2007 sein Dossier vor. Lesen Sie hier die aktualisierte Fassung von 2010.

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