Combatants for Peace

Kombattanten für den Frieden

Israel / Palästina

„Kombattanten für den Frieden“ so nennt sich eine Gruppe ehemaliger palästinensischer Kämpfer und israelischer Soldaten, die sich aktiv an Gewaltakten in Israel und Palästina beteiligten. Die jungen Männer, die sich einst gegenseitig durch die Visiere der Gewehre betrachteten, engagieren sich heute gemeinsam für einen gerechten und dauerhaften Frieden.

Das Ziel der in ihrer Art einzigartigen Organisation ist es „den Teufelskreis von Gewalt, das Blutvergießen und die Besatzung und Unterdrückung der PalästinenserInnen zu beenden.“ Die Organisation setzt sich ausschließlich mit gewaltfreien Mitteln für ihre Ziele ein. Dazu gehören vor allem Treffen zwischen beiden Seiten, um ein besseres Verständnis der Geschichte und Sichtweise des Konflikts auf der jeweils anderen Seite zu bekommen und gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, darunter Vorträge in Israel, Palästina, In Europa und den USA.

Die Gründungsmitglieder, darunter der Israeli Yonathan Shapira, der im Jahre 2003 die spektakuläre Verweigerung von Piloten organisierte, trafen 2004 zu ersten Gesprächen zusammen. Am 10. April 2005 gingen die „Kombattanten für den Frieden“ erstmals an die Öffentlichkeit.

In gemeinsamen Erklärung der „Kombattanten für den Frieden“ heißt es:

• Wir glauben nicht länger daran, dass der Konflikt mit den Mitteln der Gewalt gelöst werden kann.

• Wir glauben, dass die Spirale der Gewalt nicht enden wird, so lange wir uns nicht gemeinsam für das Ende der Besatzung und aller Gewaltakte engagieren.

• Wir fordern die Errichtung eines unabhängigen palästinensischen Staates an der Seite Israels. Die beiden Staaten werden friedlich und sicher miteinander existieren.“

• Wir werden gewaltlos agieren und rufen beide Gesellschaften zur Gewaltlosigkeit auf.

In einem Videobeitrag stellen Sie Ihre Arbeit vor.


World Wide Web aixpaix.de

Der Nahost-Konflikt

Im Rahmen seine Reihe "Monitoring-Projekt Zivile Konfliktbearbeitung - Gewalt- und Kriegsprävention legte Prof. Dr. Andreas Buro 2007 sein Dossier vor. Lesen Sie hier die aktualisierte Fassung von 2010.

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