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Freitagsproteste im Westjordanland

Bil'in gedachte ermordetem Palästinenser-Politiker

Von aixpaix-Korrespondent Hamde Abu Rahma

27-08-2010 -Bei der wöchentlichen Demonstration gegen den israelischen Sperrwall im palästinensischen Friedensdorf Bil'in gedachten die Teilnehmer des 9. Jahrestages der Ermordung von Abu Ali Mustafa, dem ehemaligen Generalsekretär der PFLP (Volfsfront zur Befreiung Palästinas.

Unterstützt wurden die Dorfbewohner durch zahlreiche internationale Gäste aus den USA, Frankreich und Großbritannien. Auch Dutzende Israelis nahmen an der Demonstration teil.

In der Nähe des Grenzzauns wurde eine Person durch eine Gummikugel verletzt, Dutzende erlitten Vergiftungen durch Tränengaseinsatz.

Videobeitrag von aixpaix-Korrespondent Haytham al-Khatib


Israelische Soldaten verhaften Sanitäterteam

Demonstranten zündeten am Freitag, 27.08.2010, Reifen an und besprühten die Muaer mit dem Artikel 49 der 4. Genfer Konvention. Foto: Joseph Dana

27-08-2010 -Wie das International Middle East Media Center meldet, hat der israelische Schriftsteller und Filmemacher Joseph Dana berichtet, dass israelische Soldaten bei den Freitagsprotesten in Ni'lin nahe Ramallah zahlreiche Demonstratnen verhaftet habe, darunter auch ein fünfköpfiges Sanitäterteam des Roten Halbmonds (in der islamischen Welt das Pendant zum Roten Kreuz), ein Fotograf sowie ein Mitglied der israelischen Menschenrechtsorganisation B'Tselem. Dana, der regelmäßig an den Demonstrationen in Ni'lin teilnimmt, hat inzwischen seinen Bericht auf seiner eigenen Homepage veröffentlicht.

Das israelische Militär hat bestätigt, dass es Festnahmen gab, nicht aber dass Mitglieder des Roten Halbmonds darunter waren.

Pressebericht (engl.) "Joseph Dana"


Palästinensischer Menschenrechtler verurteilt

IPPNW fordert sofortige Freilassung von Abdullah Abu Rahmah

26-08-2010 - Mit Unverständnis haben die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges auf die Verurteilung Abdallah Abu Rahmah aus Bil´in wegen "Anstiftung und Organisation illegaler Demonstrationen" durch ein israelisches Militärgericht am Dienstag den 24. August reagiert. Nach über acht Monaten Untersuchungshaft steht die Höhe der Gefängnisstrafe - es ist eine mehrjährige Strafe zu erwarten.

Die gezielte Verfolgung von Repräsentanten des gewaltfreien Widerstands durch die israelischen Behörden erschwert jeglichen Friedensprozess. Matthias Jochheim, stellvertretender Vorsitzender der deutschen IPPNW-Sektion kritisiert: "Ohne Anerkennung der legitimen Rechte der Menschen in Palästina und ihres gewaltfreien Eintretens hierfür wird es keinen Frieden in der Region geben können!"

Der palästinensische Lehrer Abdallah Abu Rahmah ist seit 2004 der Koordinator des Bil´in Popular Committee und ein Repräsentant des gewaltfreien palästinensische Widerstandes gegen die israelische Siedlungspolitik und den Mauerbau im besetzten Westjordanland. Dafür konnte er 2008 in Berlin den Menschenrechtspreis, die Carl-von-Ossietzky-Medaille, entgegennehmen.

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Combatants for Peace

Kombattanten für den Frieden

„Kombattanten für den Frieden“ so nennt sich eine Gruppe ehemaliger palästinensischer Kämpfer und israelischer Soldaten, die sich aktiv an Gewaltakten in Israel und Palästina beteiligten. Die jungen Männer, die sich einst gegenseitig durch die Visiere der Gewehre betrachteten, engagieren sich heute gemeinsam für einen gerechten und dauerhaften Frieden.

In einem Videobeitrag stellen Sie Ihre Arbeit vor.

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Interview mit Louisa Morgantini

Aus dem Jordantal – einst der Brotkorb Palästina

Wo Bewohner widerstehen müssen, nur um zu existieren

Ein Interview mit Luisa Morgantini, der früheren stellvertretenden Präsidentin des EU-Parlamentes nach ihrer Rückkehr von einer Reise der Delegation von Associatione per la Pace (Italien) im Juli/August 2010. Dieses Interview wurde von Luisa Morgantini für die Veröffentlichung in aixpaix.de freigegeben.

Ohne Wasser und Strom, umgeben von Siedlungen, und seit 1967 von einer großen militärischen Zone eingeschlossen und unter Besatzung, widerstehen die Bewohner des Jordantals. Von Haus-/ Hütten-/ Zeltzerstörungen und Landraub heimgesucht, sind sie die verletzlichsten Gemeinden in der ganze Zone C (ganz unter israelisch militärischer und Verwaltungskontrolle) der Westbank. Heute sind es etwa 56 000 Bewohner; vor 1967 waren es 300 000 – dies ist die Folge von Vertreibung und Ausweisung, was sich weit vor der Öffentlichkeit entfernt und tatsächlich ohne Medienaufmerksamkeit abgespielt hat.

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Gewaltfreier Protest in Bil'in

Bil'in-Demonstranten stellen Facebook-Fotos nach

Von aixpaix-Korrespondent Abu Hamde Rahma

20-08-2010 - Der auch in israelischen Medien heftig diskutierte Skandal über Veröffentlichungen von Fotos israelischer Soldatinnen und Soldaten mit palästinensischen Gefangenen waren der aktuelle Aufhänger der wöchentlichen Demonstration im palästinensischen Friedensdorf Bil'in.

Trotz anhaltender Hitze startete am zweiten Freitag im Fastenmonat Ramadan die Demonstration wie in jeder Woche nach dem Mittagsgebet.

Unter den Demonstranten waren neben den Dorfbewohnern von Bil'in zahlreiche Friedensaktivisten aus Israel und anderen Ländern.

Als die Demonstration den Sperrwall erreichten und die Soldaten mit den Facebook-Fotos konfrontierten, setzten diese massiv Tränengas ein.

Der Filmemacher und aixpaix-Korrespondent Haytham al-Khatib erlitt leichte Vereltzungen, als israelische Soldaten versuchten, ihn festzunehmen. Ein israelischer Friedensaktivist und eine internationale Friedensaktivistin wurden festgenommen.

Der wöchentliche Filmbeitrag von aixpaix-Korrespondent Haytham al-Khatib beginnt mit einer bewegenden Szene, in der Demonstarnten mit verbundenen Augen vor israelischen Soldaten mit umhängenden Gewehren das Lied der italienischen Partisanen des Zweiten Weltkriegs "Bella Ciao" anstimmen: "Una matina.."

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Gewaltfreier Protest in Bil'in

Israelische Armee setzt erneut Tränengas gegen friedliche Demonstranten ein

Von aixpaix-Korrespondent Abu Hamde Rahma

13-08-2010 - Dutzende Menschen wurden am Freitag verletzt als die Dorfbewohner zur wöchentlichen Protestkundgebung zum israelischen Sperrwall zogen. Die israelische Armee setzte dabei Tränengas, Soundbomben und mit Kautschuk ummantelte Stahlkugeln ein. 50 internationale Friedensaktivisten unterstützten gemeinsam mit israelischen Friedensaktivisten die Protestaktion.

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Wöchentliche Protestaktion im palästinensischen Friedensdorf

Israelisches Militär setzt massiv Tränengas gegen Demonstranten ein

06.08.2010 - Dutzende Teilnehmer der wöchentlichen Protestdemonstration gegen den israelischen Sperrwall im palästinensischen Dorf Bil'in wurden durch Einatmen von Tränengas verletzt. Das israelische Militär setzte massiv Tränengas und Soundgranaten ein, als sich der Protestzug wie an jedem Freitag dem Grenzzaun näherte.

Die Demonstranten, unter ihnen auch Dutzende Israelis und Angehörige der internationalen Protestbewegung forderten ein Ende der Besatzungspolitik in und um Jerusalem sowie das Ende der Hauszerstörungen und der Verteibung der palästinensischen Bewohner.

Weitere Informationen und einen Video-Bericht von aixpaix-Korrespondent Haitham al-Khatib sehen Sie hier


Ein palästinensisches Dorf wehrt sich - gewaltlos

Seit mehr als fünf Jahren demonstrieren die Bewohner von Bil'in jeden Freitag gegen die israelische Mauer. Ihr Ort ist zum Symbol des Widerstands geworden.

VON JOACHIM ZINSEN

Aachener Nachrichten, 05.08.2010

Bil'in. Wir befinden uns im Jahr 43 nach Ende des Sechs-TageKrieges. Ganz Palästina ist von der israelischen Armee besetzt. Ganz Palästina? Ja! Und doch gibt es in der Westbank einen kleinen Ort, der ein wenig an jenes störrische gallische Dorf aus römischen Zeiten erinnert. Auch hier hören die Einwohner nicht auf, gegen die Eindringlinge zu rebellieren. Es ist ein gewaltloser Widerstand. Der palästinensische Fotograf Hamde Abu Rahma und sein israelischer Kollege Edo Medicks dokumentieren ihn seit Jahren.

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Wöchentliche Protestaktion in Palästina

Bil'in dankt Olympia (USA), der Heimatstadt Rachel Corries

Aus Bil'in berichtet aixpaix-Korrespondent Abu Hamde Rahma

Bil'in am 30.07.2010. Foto: Hamde Abu Rahma

30-07-2010 - Tanzend und singend zogen mehr als 200 Demonstranten, Palästinenser und Israelis, unterstützt von Gästen aus Großbritannien, USA, Spanien, Italien und Frankreich am Freitag Mittag vom Zentrum in Bil’in zum israelischen Sperrwall, der etwa die Hälfte der zum Dorf gehörigen Felder abtrennt.

Auf mitgeführten Transparenten dankten sie der Stadt Olympia (USA) für ihren Beschluss , isarelische Waren zu boykottieren. Olympia war die Heimatstadt von Rachel Corrie, die mit 23 Jahren starb, als sie sich einem israelischen Bulldozer in den Weg stellte, der ein palästinensisches Haus bei Rafah im Gazastreifen plattwalzte.

Weitere Informationen und einen Video-Bericht von aixpaix-Korrespondent Haytham al-Khatib sehen Sie hier


UNO-Flüchtlingshilfswerk UNRWA

Gaza-Kinder stellen neuen Guinness-Weltrekord auf

30-07-2010 - Mehr als 6.200 Kinder haben an einem Strand im Gaza-Streifen einen neuen Guinness-Weltrekord im Drachenfliegen aufgestellt, meldet die UNO-Flüchtlingshilfswerk UNRWA. 3710 Drachen waren nach Zählung der UNO-Mitarbeiter gleichzteitig in der Luft. Seit 2007 organisiert das UNO-Flüchtlingshilfswerk jährliche Sommerspiele, um den Kindern im Gaza-Streifen um ihnen etwas Freude zu bereiten, ihre Talente zu entwickeln und Freundschaften zu schließen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in englischer Sprache auf den Seiten von UNRWA



Fotografen aus Israel und Palästina besuchten aixpaix.de-Redaktion

Weitere Zusammenarbeit vereinbart

v.l.n.r.: Edo Medicks (Israel), aixpaix.de-Herausgeber Otmar Steinbicker, Abu Hamde Rahma (Palästina), Conny Huse. Foto: aixpaix.de

Der israelische Fotograf Edo Medicks (links im Bild) und sein palästinensischer Kollege Abu Hamde Rahma (3.v.l.) besuchten kürzlich gemeinsam mit Conny Huse (rechts) die aixpaix-de-Redaktion in Aachen. Beide kennen sich von gemeinsamen Einsätzen als Fotojournalisten im palästinensischen Friedensdorf Bil'in.
Sie erläuterten aipaix.de-Herausgeber Otmar Steinbicker (2.v.l.), warum sie in gewaltfreien, direkten Aktionen, wie sie in Bil'in seit fünf Jahren fantasievoll und erfolgreich angewandt werden, eine Hoffnung für Frieden im Nahen Osten sehen. Bei diesen Aktionen scheitere die Konzeption der israelischen Regierung, palästinensischem Protest mit massiver Gewalt zu begegnen. Eine wichtige Voraussetzung dabei sei die Präsenz und Aufmerksamkeit der internationalen Medien. In diesem Sinne werden beide Fotografen ihre Zusammenarbeit mit aixpaix.de ausbauen.


Bil'in: Israelische Armee setzt Tränengas gegen friedliche Demonstranten ein

Luisa Morgantini an der Spitze der Demonstranten im palästinensischen Friedensdorf Bil'In. Links neben ihr der Vorsitzende des Volkskomitees von Bil'in und aixpaix.de-Korrespondent Iyad Burnat. Foto: aixpaix.de-Korrespondent Hamde Abu Rahma

23.07.2010 - Bei der wöchentlichen Demonstration gegen den israelischen Sperrwall stand am Freitag die Forderung nach Freilassung der drei inhaftierten Dorfbewohner Adeeb Abdullah Abu Rahme, Ibrahim al-Bornat, und es 17 Jahre alten Ahmed al-Bornat im Vordergrund.

Luisa Morgantini, ehemalige Vizepräsidentin des EU-Parlaments, führte eine Delegation von 50 Friedensaktivisten aus verschiedenen Ländern der Europäischen Union an.

Über die Demonstration am 23.07.2010 im palästinensischen Friedensdorf Bil'in berichtet aixpaix-Korrespondent Haytham al-Khatib in einer Video-Reportage.

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Die fünfjährigen gewaltfreien Proteste in Bil'in haben mitterweile auf andere Orte in Palästina übergegriffen. Lesen Sie Berichte in englischer Sprache aus

Ma’asara und Wad Rachal nahe Bethlehem.

Ni'lin


Palästina

Erneut nächtlicher Militäreinsatz in Bil'in

19.07-2010 - Gegen 01.30 morgens drangen erneut eine große Zahl israelischer Soldaten in zwölf Jeeps in das palästinensische Friedensdorf Bil'in ein, um einen 17jährigen Jugendlichen festzunehmen.

Einen Bericht in englischer Sprache lesen Sie hier


Palästinensische Protestaktionen

Israelische Soldaten verletzen Pressefotografen

aixpaix-Fotografen bestätigen systematisches Vorgehen der israelischen Armee

17.07.2010 - Zwei palästinensische Pressefotografen wurden nach einem Bericht der israelischen Zeitung "Haaretz" bei Protestaktionen in Beit Umar nahe Hebron von Soldaten der israelischen Armee verletzt. Ein Fotograf berichtete, er sei mit einem Stock ins Gesicht und aufs Bein geschlagen worden. Ein anderer gab an, er habe durch eine Blendgranate einen Höhrschaden erlitten.

Die aixpaix-Fotografen Hamde Abu Rahma (Palästina) und Edo Medicks (Israel), die am Samstag die aixpaix-Redaktion in Aachen besuchten, berichteten von zunehmenden gezielten Übergriffen der israelischen Armee auf Pressefotografen bei palästinensischen Protestaktionen. Vor allem die palästinensischen Kollegen seien gefährdet, erklärten die beiden, die unter anderen für aixpaix.de von diesen Protestaktionen berichten.

Pressebericht (engl.) "Haaretz"


Palästinensisches Friedensdorf Bil'in

Israelische Soldaten setzen Tränengas gegen friedliche Demonstranten ein

Aus Bil'in berichtet aixpaix-Korrespondent Iyad Burnat

Bili'in - 16.07.2010. Mehr als 100 Teilnehmer aus mehreren Ländern unterstützten am Freitag die wöchentliche Demonstration gegen den israelischen Sperrwall im alästinensischen Friedensdorf Bil'in. Kurz bevor die Demonstration die Sperranlage erreichte, setzten die israelischen Soldaten massiv Tränengas ein, ohne dass einer der Demonstranten auch nur einen einzigen Stein geworfen hätte.

Der zwölfjährige Majd Burnat, der eine Kamera bei sich trug, um die Demonstration zu dokumentieren, musste nach dem Tränengaseinsatz sofort zurück in das Dorf gebracht werden.

aixpaix-Fotograf Hamde Abu Rahma, der normalerweise die wöchentlichen Demonstrationen dokumentiert, befand sich auf dem Weg nach Aachen zu einem Besuch der aixpaix-Redaktion.


Palästina

Bil'in erinnert an sechs Jahre Internationaler Gerichtshof

Bei der wöchentlichen Demonstration erinnerte das palästinensische Friedensdorf Bil'in am 09.07.2010 an das sechsjährige Bestehen des Internationalen Gerichtshofes. aixpaix-Korrespondent Haytham al-Khatib berichtet in einem Video-Beitrag

hier





Begründer des gewaltfreien Widerstandes in Palästina

Adeeb Abu Rahmah von israelischem Militärgericht verurteilt

Am Mittwoch (30.06.2010) wurde Adeeb Abu Rahmah, einer der Begründer des gewaltfreien Widerstandes des palästinensischen Dorfes Bil’in von einem israelischen Militärgericht zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt. Adeeb Abu Rahmah saß bereits seit elf Monaten in Haft. Vorgeworfen wurden ihm bei seiner Verhaftung am 10. Juli 2009 „Anstiftung“, "Aktivität gegen die öffentliche Ordnung" und "Präsenz in einer geschlossenen militärischen Zone. Das Urteil stützte sich auf die erzwungene Aussage von drei Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren, Abu Rahmah habe sie zum Steinewerfen aufgefordert. Seine Anwältin wies darauf hin, dass die Jugendlichen mitten in der Nacht von israelischem Militär verhaftet und mehr als 24 Stunden ohne Essen und ohne Möglichkeit, einen Waschraum aufzusuchen, festgehalten wurden.



Israelische Soldaten dringen erneut in Bil'in ein

Von aixpaix-Korrespondent Hamde Abu Rahma

Samstag Nacht (22.05.2010) gegen 23 Uhr drangen israelische Soldaten erneut in das palästinensische Friedensdorf Bil'in ein. Sie übergaben dem 27jährigen Gassam Abu Rahmah und dem 19jährigen Yaseer Yaseen schriftliche Vorladungen, sich im Büro des israelischen Geheimdienstes Shabak zum Verhör einzufinden.

Die Bewohner von Bil'in registrieren besorgt das zunehmend militante Auftreten der israelischen Soldaten.


Foto: Hamde Abu Rahma

Friedensbewegte aus Palästina, Israel und USA demonstrieren gegen den Sperrwall

Von aixpaix-Korrespondent Hamde Abu Rahma

Bei der wöchentlichen gewaltfreien Demonstration gegen den israelischen Sperrwall am Freitag (21.05.2010) in Bil'in verletzten israelische Soldaten zwei Kinder, nahmen drei israelische Demonstranten fest und setzten erneut in großem Umfang Tränengas ein. An der Demonstration nahmen Friedensbewegte aus Palästina, Israel und weiteren Staaten, darunter eine Gruppe von Studenten der Wayne State University in Detroit teil. Der Kopf des Volkskomitees von Bil'in, Iyad Burnat, berichtete über den anhaltenden Widerstand gegen den Sperrwall. Gezeigt wurde auch der Film Life on Wheels des palästinensischen Filmemachers Haitham al-Khatib.

Einen Videobericht von aixpaix-Korrespondent Haytham al-Khatib sehen Sie hier


Foto: International Solidarity Movement

Israelisches Militär verhaftet acht Demonstranten in Beit Jala

Acht internationale und israelische Aktivisten wurden am Montag (17.05.2010) in Beit Jala bei Bethlehem verhaftet, als sie sich Bulldozern in den Weg stellten, dieVorarbeiten für den weiteren Bau der Sperrmauer ausführen sollten. Bei den Bauarbeiten wurde Ackerland in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern zerstört.

Einen Bericht des International Solidarity Movement in englischer Sprache lesen Sie hier






Foto: Hamde Abu Rahma

Bil'in gedenkt der Naqba

Von aixpaix-Korrespondent Hamde Abu Rahma

Bei der wöchentlichen Demonstration gegen den israelischen Sperrwall am Freitag (14.05.2010) gedachten die Einwohner des palästinensischen Friedensdorfes Bil'in des 62. Jahrestages der Naqba (Katastrophe) von 1948, als schätzungsweise 700.000 Palästinenser zur Flucht gedrängt wurden.

Repräsentanten von Fatah, Hamas und PFLP betonten gemeinsam mit dem Volkskomitee gegen die Mauer das Recht der Flüchtlinge auf Rückkehr. Die israelische Armee setzte Tränengas gegen die Demonstranten ein.



Bil'in demonstriert weiter

Von aixpaix-Korrespondent Hamde Abu Rahma

Schwarz gekleidete Demonstranten, die einen Sarg trugen, erinnerten am Freitag (07.05.2010) bei der wöchentlichen Demonstration im palästinensischen Friedensdorf Bil'in, daran, dass palästinensischen Flüchtlingen nicht gestattet ist, ihre Verstorbenen in heimischer Erde zu begraben.

Die israelische Armee feuerte Tränengas und Aluminium-Kanister auf die Demonstranten und nahm mehrere Personen fest, darunter den Kameramann und aixpaix-Korrespondenten Haytham al-Khatib.



Fünf Minuten aus einem Leben im Rollstuhl

Neuer Kurzfilm von aixpaix-korrespondent Haytham al-Khatib

Der Filmemacher aus dem palästinensischen Friedensdorf Bil'in begleitete einen jungen Behinderten, der im Rollstuhl mitdemonstriert gegen den Grenzzaun und die israelischen Besatzungssoldaten.

Den fünfminütigen Fim sehen Sie hier




pax christi-Nahostkommission an die Bundestagsfraktionen

Bundestag soll Empfehlungen des EU-Parlaments zum Goldstone- Report nachkommen

"Bisher ist uns nicht bekannt, dass sich der Deutsche Bundestag mit  den Empfehlungen des Goldstone Reports auch nur befasst, geschweige denn, wie vom Europäischen Parlament gefordert, eine Umsetzung  derselben öffentlich angemahnt hat“, erklärt Hilu Barth, die Sprecherin der pax christi-Nahostkommission.

Die vollständige Pressemitteilung von pax christi lesen Sie hier


Palästina

Wieder nächtliche Razzia im Friedensdorf Bil'in

Foto: Hamde Abu Rahma

Von aixpaix-Korrespondent Hamde Abu Rahma

Am Mittwoch (21.04.2010) drangen gegen drei Uhr morgens erneut israelische Soldaten mit zehn Jeeps in das palästinensische Dorf Bil'in ein. Bei der Razzia sollte wiederum versucht werden, den sechzehnjährigen Khalil Ibrahim Yaseen festgenommen werden, der aber zu dieser Zeit wieder nicht anwesend war.

Teilnehmer der gegenwärtig in Bil'in tagenden 5. Konferenz über gewaltfreien Widerstand, kamen zu dem Haus und forderten gemeinsam mit den Einwohnern von Bil'in die Soldaten auf, das Dorf zu verlassen.

aixpaix-Korrespondent Haytham al-Khatib hielt die Szene per Video fest.


Palästina

Nächtliche Razzia im Friedensdorf Bil'in

Von den aixpaix-Korrespondenten Iyat Burnat, Hamde Abu Rahma und Haytham al-Khatib

Am Dienstag (13.04.2010) gegen ein Uhr morgens drangen israelische Soldaten erneut in das palästinensische Dorf Bil'in ein. Bei der Razzia sollte der sechzehnjährige Khalil Ibrahim Yaseen festgenommen werden, der aber zu dieser Zeit nicht anwesend war. Die israelischen Soldaten präsentierten der Familie ein Dokument, in dem der Jugendliche aufgefordert wird, sich einem Verhör des israelischen Geheimdienstes Shabak (auch Shin Bet genannt) zu stellen. Der Jugendliche war erst vor zwei Monaten aus dem Gefängnis entlassen worden, wo er für einen Monat wegen seiner Beteiligung am gewaltfreien Widerstand gegen die israelische Besatzung inhaftiert war.

Seit 2005 protestierten Einwohnerinnen und Einwohner von Bil'in gegen den Verlauf des israelischen Sperrwalls Woche für Woche auf der Straße. Die Grenzanlage trennt das Dorf von den Äckern der Bewohnerinnen und Bewohner, so dass viele ihr Land nicht mehr bewirtschaften können. 4.000 Quadratkilometer, gut die Hälfte der Olivenhaine Bil'ins, liegen hinter den Trennanlagen.

Einen Videofilm von aixpaix-Korrespondent Haytham al-Khatib über die nächtliche Razzia sehen Sie hier


Haaretz

Israelischer Armeebefehl soll Massendeportation aus der Westbank ermöglichen

Wie die israelische Journalistin Amira Hass in "Haaretz" berichtet, soll in der kommenden Woche ein neuer Armeebefehl erlassen werden, der zehntausende Palästinenser im Westjordangebiet mit Ausweiung bedroht. Dazu gehören Palästinenser, deren Personalausweis eine Heimatadresse im Gazastreifen enthält sowie Palästinenser, die im Gazastreifen geboren wurden sowie deren in der Westbank oder im Ausland geborene Kinder.

In der Vergangenheit hatte der zivile israelische Gerichtshof gelegentlich Ausweisungsverfügungen gegen diese Personengruppen verfügt. Künftig soll allein der Mitlitärgerichtshof für diese Verfahren zuständig sein.
Den Artikel von Amira Hass in "Haaretz" lesen Sie in englischer Sprache hier


IPPNW

Atomwaffenfreie Zone Mittlerer und Naher Osten

Anlässlich der Absage des israelischen Ministerpräsidenten am Nukleargipfel in Washington fordert die IPPNW Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, Benjamin Netanjahu zur Teilnahme zu drängen. Die Ärzteorganisation befürchtet, dass die anhaltenden Auseinandersetzungen um das Atomprogramm des Iran in einen kriegerischen Konflikt münden. Symptomatisch für eine drohende Eskalation seien die zwei gegeneinander gerichteten Nukleargipfel in Washington und Teheran sowie die aktuelle Absage von Netanjahu. „Die beteiligten Staatsführer der Nukleargipfel müssen sich für eine atomwaffenfreie Zone Mittlerer und Naher Osten einsetzen. Sie ist der Schlüssel zur Lösung der Iranproblematik – und damit der gegenwärtigen Atomkriegsgefahr überhaupt“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

Die vollständige Pressemitteilung vom 09.04.2010 lesen Sie hier


Foto: aixpaix-Korrespondent Hamde Abu fotografierte die Festnahme von Haitham al-Khatib

Bil'in

aixpaix-Korrespondent Haitham al-Khatib von israelischen Soldaten vorübergehend festgenommen

Im Anschluss an die wöchentlichen gewaltfreien Proteste der Einwohnerinnen und Einwohner des palästinensischen Dorfes Bil'in wurde der Korrespondent des Aachener Friedensmagazins www.aixpaix.de Haitham al-Khatib am Freitag (09.04.2010) von israelischen Soldaten für zweieinhalb Stunden inhaftiert.

Einen ausführlicheren Bericht lesen Sie hier.




Foto: Hamde Abu Rahmah

Palästina

Bil'in trotzt auch am Freitag, dem 19.03.2010 der israelischen Armee

Von aixpaix-Korrespondent Hamde Abu Rahmah

Trotz des Befehls der israelischen Armee, der Bürgern Israels und anderer Staaten ausdrücklich den Aufenthalt im palästinensischen Bil'in verbot, haben die Einwohnerinnen und Einwohner dieses palästinensischen Dorfes gemeinsam mit israelischen und ausländischen Friedensaktivisten an diesem Freitag (19.03.2010) wieder - wie an jedem Freitag seit 2005 - gegen den israelischen Sperrwall demonstriert. Die israelische Armee setzte erneut Tränengas gegen die friedlichen Demonstranten ein. An der Demonstration, die an diesem Fraitag deutlich ihre Solidarität mit den von Vertreibung bedrohten Einwohnern Ostjerusalems ausdrückte, nahm auch der palästinensische Politiker Dr. Mustafa Barghouthi teil. Ein Versuch der israelischen Armee Bil'in zu stürmen, wurde von den Demonstranten erfolgreich verhindert.

Einen Videobericht von aixpaix-Korrespondent Haitham al-Khatib über diese Demonstration sehen Sie hier


Bil'in

14jähriger Junge verhaftet, weil er Bohnen am Grenzzaun pflückte

Bil'in / Palästina - Am 16. März gegen 17 Uhr Ortszeit wurde ein vierzehnjähriger Junge von drei israelischen Soldaten verhaftet, nachdem er durch den israelischen Sperrwall bei Bil'in hindurch Bohnen auf den Feldern pflückte.

Die Soldaten behaupteten, dass er Steine durch den Sperrwall geworfen habe. Er wurde eine Stunde lang hinter dem Sperrwallhinter der Wand seit einer festgehalten, bevor er freigelassen wurde.

Den Soldaten waren von ihrem Kommandanten befohlen worden, auf Kinder zu achten, weil er befürchtete, dass diese den Drahtzaun zerschneiden könnten.

Seit 2005 protestierten Einwohnerinnen und Einwohner von Bil'in gegen den Verlauf des israelischen Sperrwalls Woche für Woche auf der Straße. Die Grenzanlage trennt das Dorf von den Äckern der Bewohnerinnen und Bewohner, so dass viele ihr Land nicht mehr bewirtschaften können. 4.000 Quadratkilometer, gut die Hälfte der Olivenhaine Bil'ins, liegen hinter den Trennanlagen.


Bil'in

Demonstrationsverbot für Israelis und Ausländer

Foto: Haytham al-Khateeb

Wie aixpaix-Korrespondent Haitham al-Khateeb meldet, hat die israelische Armee in der Nacht zum 15. März um 2 Uhr Ortszeit einen weiteren Einsatz im palästinensischen Dorf Bil'in durchgeführt und dabei an verschiedenen Stellen einen Befehl plakatiert, wonach es israelischen und internationalen Aktivisten streng verboten ist, freitags in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr Bil'in zu betreten. Seit 2005 demonstrieren die Einwohner von Bil'in an jedem Freitag gewaltfrei und oftmals fantasievoll gegen den Verlauf des israelischen Sperrwalls.

Pressebericht von Amira Hass (engl.) "Haaretz"


aixpaix-Korrespondent Iyad Burnat

"Die dritte Intifada klopft an die Tür"

aixpaix-Korrespondent Iyad Burnat berichtet über die vielfältigen Protestaktionen in der vergangenen Woche in englischer Sprache hier

Wegen dieses Berichtes wurde Iyad Burnat am Sonntag von israelischen Geheimdienst-Offizieren zum Verhör bestellt.


Palästina

US-Bürger von israelischen Soldaten schwer verletzt

Foto: Hamde Abu-Rahma

Die Demonstranten von Bil'in bleiben trotz massivem Einsatz von Gummigeschossen durch die israelische Armee standhaft.

Wie an jeden Freitag so demonstrierten die Einwohner von Bil'in am 12.03.2010 gewaltfrei gegen den Verlauf des israelischen Sperrwalls. An diesem Tag setzte die israelische Armee neben Tränengas auch massiv Gummikugeln ein, berichtet aixpaix-Korrespondent Iyad Burnat, der Vorsitzende des Volkskomitees von Bil'in. Zwei Kinder wurden leicht verletzt. Bei einer ähnlichen Protestaktion in Na'alin wurde Tristan Andersen, ein US-Bürger, der an der Demonstration teilnahm, von israelischen Soildaten schwer verletzt, als ein Tränengasgeschoss seinen Kopf traf.

Einen Video-Bericht über die Demonstration in Bil'in am 12.03.2010 von aixpaix-Korrespondent Haytham al-Khatib sehen Sie hier

Iyad Burnat berichtet in englischer Sprache für aixpaix.de hier

Presse-Bericht (engl.) über Tristan Andersen in der israelischen Zeitung "Haaretz"


Ostjerusalem

5000 Israelis und Palästinser demonstrierten gemeinsam gegen Hauszerstörungen

Am 06.03.2010 zogen die Demonstranten durch das von palästinensischen Familien bewohnte Stadtviertel Sheikh Jarrah, wo nach Plänen der israelischen Regierung 600 Häuser zesrtört werden sollen, um Platz für jüdische Siedler zu schaffen. In den letzten sechs Monaten hatte es bereits jeden Freitag kleinere Demonstrationen gegeben. Zu der großen Demonstration am Samstag hatte auch die israelische Friedensbewegung Gush Shalom aufgerufen, die 1997 den Aachener Friedenspreis erhielt.

Bericht (engl.) "Gush Shalom"

Pressebericht (engl.) "Haaretz"

Pressebericht (engl.) "Al Jazeera"


Bil'in

Israelische Truppen setzen massiv Tränengas gegen friedliche Demonstranten ein

Video-Bericht von aixpaix-Korrespondent Haitham al-Katib

Friedliche Demonstranten erinnerten am Freitag, dem 5. März, bei der wöchentlichen Demonstration der Einwohnerinnen und Einwohner des palästinensischen Dorfes Bil'in an den gewaltlosen Kampf von Mahatma Gandhi und Nelson Mandela. Israelische Truppen setzten gegen diese Demonstration massiv Tränengas ein.

Die Demonstration startete nach dem Freitagsgebet im Zentrum des Dorfes und führte zum Westtor der Sperranlage. Mehr als 100 Menschen nahmen teil, darunter eine Delegation des Freiheitstheaters in Jenin. Drei Schauspieler stellten an der Spitze des Demonstrationszuges Mahatma Gandhi, Nelson Mandela und Martin Luther King dar.

Als der Demonstrationszug die Sperranlage erreichte, setzten israelische Soldaten Tränengas, Gummigeschosse und Lärmbomben ein.

Seit 2005 protestieren Einwohnerinnen und Einwohner von Bil'in gegen den Verlauf des israelischen Sperrwalls. Woche für Woche auf der Straße. Die Grenzanlage trennt das Dorf von den Äckern der Bewohnerinnen und Bewohner, so dass viele ihr Land nicht mehr bewirtschaften können. 4.000 Quadratkilometer, gut die Hälfte der Olivenhaine Bil'ins liegen hinter den Trennanlagen.

Die Text-Information aus Bil'in lieferte aixpaix-Korrespondent Iyad Burnat.

Den Videobericht sehen Sie hier


pax christi Nahostkommission

Urteil des EuGH zu Waren aus israelischen Siedlungen begrüßt

Die Nahostkommission von pax christi begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), demzufolge Waren aus israelischen Siedlungen keine EU-Zollvergünstigungen erhalten dürfen. "Das Urteil ist eine deutliche Absage an Israels Ansinnen, sich die stillschweigende Hinnahme seiner völkerrechtswidrigen Ansprüche durch die EU zu sichern", so Hilu Barth, Sprecherin der Nahostkommission in einer Presserklärung am 1.3.2010. "Nun brauchen wir Klarheit auf allen Ebenen. Dazu gehört die eindeutige Kennzeichnung von Waren aus israelischen Siedlungen." Die pax christi Nahostkommission fordert die zuständigen Ministerien auf, die Irreführung der Konsumenten/innen durch die Herkunftsangabe "Israel" auf Siedlungsprodukten endlich zu beenden.

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Palästina

Protest gegen den Grenzverlauf in Bi'lin

Mit einem symbolischen Niederreißen des Grenzzaunes zwischen Israel und Palästina protestierten am Freitag, 19.02.2010 Einwohnerinnen und Einwohner von Bil'in gegen den Verlauf des israelischen Sperrwalls. Die israelische Armee setzte Tränengas ein.

Seit 2005 sind sie Woche für Woche auf der Straße. Die Grenzanlage trennt das Dorf von den Äckern der Bewohnerinnen und Bewohner, so dass viele ihr Land nicht mehr bewirtschaften können. 4.000 Quadratkilometer, gut die Hälfte der Olivenhaine Bil'ins liegen hinter den Trennanlagen.

Über die Demonstration am Freitag, dem 26.02.2010, berichtet aixpaix-Korrespondent Haytham Al-Khateeb per Video.

Weitere Berichte:

Pressebericht (engl.) "Haaretz"

Pressebericht + Video (engl.) "Al Jazeera"


Israel

Israelische Soldaten fordern: "Sprecht mit der Hamas!"

Arik Diamant und David Zonsheim, die Gründer der Organisation "Courage to Refuse" (Mut zur Verweigerung), einer Bewegung israelischer Soldaten, die den Einsatz in den besetzten Gebieten verweigert, haben ihre Regierung aufgefordert, endlich Gespräche mit der Hamas aufzunehmen. Ihr Beitrag erschien am 15.02.2010 in der Online-Ausgabe der britischen Zeitung "Guardian"

Ihre Homepage (engl.): Courage to Refuse

Das Foto zeigt eine Demonstration der Organisation "Courage to Refuse" gegen den Gaza-Krieg vor dem israelischen Verteidigungsministerium.



Israel

Gush Shalom demonstrierte in Israel gegen Gaza-Blockade

Rund 3000 Menschen, darunter der Aachener Friedenspreisträger Uri Avnery, Mitglieder der von ihm mitbegründeten Friedensorganisation Gush Shalom sowie weiterer israelischer Friedensorganisationen demonstrierten am Samstag, dem 2. Januar in Tel Aviv gegen die Blockade des Gaza-Streifens.

Eine Reportage von Gush Shalom sowie die Rede von Uri Avnery lesen Sie in englischer Sprache hier
Pressebericht "taz"


aixpaix-Autor Clemens Ronnefeldt

Der Gaza-Krieg / Hintergründe jenseits von Kassam-Raketen

Die vorläufige Bilanz des Gazakrieges lautet: 1 .300 Tote auf palästinensischer Seite, dazu etwa 5 .500 Verletzte und Schäden in Höhe von etwa 3 Milliarden US-Dollar. Auf israelischer Seite: 10 getötete israelische Soldaten, davon vier von ihren eigenen Kameraden versehentlich umgebracht, vier getötete Zivilisten durch Raketenbeschuss, einige wenige Verletzte sowie Sachschäden in nicht genau zu beziffernder Höhe.
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Der Nahost-Konflikt

Im Rahmen seine Reihe "Monitoring-Projekt Zivile Konfliktbearbeitung - Gewalt- und Kriegsprävention legte Prof. Dr. Andreas Buro 2007 sein Dossier vor. Lesen Sie hier die aktualisierte Fassung von 2010.

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Aus psychologischer Sicht:
Warum ist immer der andere schuld?“

Psychoanalytische Dimensionen des Nahost-Konflikts. Von Dipl.-Psych. Thomas Auchter
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Dokumentation
Die Genfer Vereinbarung im Wortlaut
Geneva Accord

in englisch

in deutsch

Die wichtigsten Punkte in deutsch

Arafat erkennt "jüdischen Charakter" Israels an