Frieder Wagner

Kriegsverbrechen Uranmunition - Sind die USA Zyniker der Macht?

Teil 2

Und Rosalie Bertell ist sich mit anderen renommierten Wissenschaftlern darüber einig, dass allein im Irak, wo im Krieg 2003 allein etwa 2000 Tonnen Uranwaffen eingesetzt wurden, in den nächsten 15-20 Jahren ca. 5-7 Millionen Menschen an den Folgen der Anwendung dieser Uranwaffen sterben werden und zwar an Krebs und aggressiven Leukämien – das wäre ein wissentlich und willentlich herbeigeführter Genozid. Und die dafür Verantwortlichen dieses völkerrechtswidrigen Krieges, der natürlich auch wie der Kosovokrieg mit Lügen begann, der amerikanische Präsident George W. Bush und der ehemalige britische Premier Tony Blair gehören beide aufgrund dieser Kriegsverbrechen eigentlich vor ein internationales Kriegsverbrechertribunal.

Durch die Anwendung dieser Uranmunition sind im Irak, im Kosovo und natürlich auch in Afghanistan inzwischen ganze Regionen wegen der radioaktiven und hoch giftigen Kontamination durch die Uranwaffen nicht mehr bewohnbar. Dies wurde im letzten Jahr durch eine Veröffentlichung der irakischen Presseagentur bestätigt, in der stand, dass nach Untersuchungen von unabhängigen, irakischen Wissenschaftlern festgestellt wurde, dass durch die Bombardierung der Alliierten mit Uranbomben im Krieg 1991 und 2003 im Irak heute 18 Regionen nicht mehr bewohnbar sind und dass deshalb die Bevölkerung dort evakuiert werden müsste.

Und das liest man hier in keiner Zeitung und man erfährt es auch nicht aus den TV-Medien, weil das Thema „Uranmunition und die Folgen“ ein Tabuthema geworden ist. Denn nicht die viel beschworene Klimakatastrophe ist die unbequemste Wahrheit, nein die unbequemste Wahrheit sind die furchtbaren Folgen der Uranmunition. Ich prognostiziere hier an dieser Stelle und bin mir da einig mit vielen unabhängigen Wissenschaftlern weltweit, dass von unseren Tausenden eingesetzten Soldaten im Kosovo und in Afghanistan und das gilt für alle dort stationierten Soldaten, womöglich bis zu 30 % durch Uranmunition kontaminiert nach Hause kommen werden. Und diese jungen Soldaten werden alle mit ihren Ehefrauen und zukünftigen Ehefrauen Kinder zeugen und werden ohne es zu wissen ihre Kontamination an ihre Kinder und Kindeskinder weitergeben, mit allen furchtbaren Folgen von Missbildungen, Immunschwäche, Leukämien und Krebstumoren.

Die Bundestagsfraktion "Die Linke" hat in 2008 eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt mit einem Fragenkatalog über die Folgen der Uranmunition. Diese Fragen hat der damalige Staatsminister Gernot Erler von der SPD im Namen der Bundesregierung beantwortet. Eine der Fragen lautete, ob der Bundesregierung Erkenntnisse über den Einsatz von Uranmunition in Afghanistan seit 2001 vorliegen und ob uns die Alliierten entsprechend informieren?

Teil 3

Teil 1


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