Andreas Buro
Die vier großen Kriegsformationen und die Friedensbewegung 1914-2014
Stichworte zur Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden 2014 in Köln
Überlegungenzu Strategie und Handlungsformen
Strategie der fünf Finger
• Grundsätzliche und aktuelle Kritik von Militärpolitik und Rüstungsentwicklung ist nach wie vor ein wichtiger und gut betriebener Pfeiler der FB-Strategie
• Die Kritik und Auflösung im gesellschaftlichen Bewusstsein der herrschenden Legitimationsideologien . Hier ist erhebliche zusätzliche Arbeit erforderlich. (Hinweis auf Münchhausen-Projekt)
• Alternativen zum militärischen Konfliktaustrag in der Öffentlichkeit erkennbar und glaubhaft machen ( Hinweis auf Monitoring-Projekt und Zivilen Friedensdienst )
• Drängen und kämpfen für den ständigen Ausbau von ZKB-Diensten und Institutionen ( Hinweis auf Dekalog) – auch in Zusammenarbeit mit anderen sozialen Bewegungen / NGOs. Darin kommt unser Verständnis von Friedensarbeit als einem Prozess zum Ausdruck.
• Kampf um die innergesellschaftliche Absicherung demokratischer Freiheitsräume als Voraussetzung für einen friedenspolitischen Wandel. Dies selbstverständlich im Bündnis mit anderen sozialen Bewegungen / NGOs.
Handlungsformen neu überdenken
• Qualitative Handlungsoptionen bevorzugen. Quantitative Handlungsoptionen nur nutzen, wenn dies von der gesellschaftlichen Motivationslage her erfolgversprechend ist.
• Die Vermittlungsarbeit zur Öffentlichkeit verbessern. Dazu evtl. eine AG der Kofrie gründen, die ständig unsere Vermittlungsarbeit analysiert und Vorschläge erarbeitet. In diesem Zusammenhang gilt es auch, systematisch Kontakte zu interessierten Medienarbeiterinnen und –arbeitern aufzubauen. Internet-Auftritte nach den Bedürfnissen jüngerer Menschen gestalten.
• Die Gruppenbildung vor Ort durch das Angebot lokaler Projekte und Aktionsformen fördern.
Andreas Buro ist Autor des Aachener Friedensmagazins aixpaix.de. Seine Beiträge sehen Sie hier
